#1

Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 22.05.2019 10:07
von Jürgen | 342 Beiträge

Kamera: Canon EOS M3
Objektiv: Rodenstock Rodagon 1:2,8 f=50 mm
Blende: 2,8
Belichtungszeit: 1/6
Beleuchtung: 4 LED-Baustrahler a 10W
ISO: 100
Dateiformat RAW/JPG: JPG
Beschnitt in % (Breite und Höhe): minimal ca. 1%
Abbildungsmaßstab: ? wäre schön ihn zu wissen
Anzahl der Schritte: 23
Länge der Schritte: per Hand am Chinaschlitten vertikal ausgerichtet
Arbeitsabstand: ca. 30 mm
Stacking-Software: HF Methode C
Artenname: Theridion sp. (Art folgt noch genau)
Aufnahmedatum: 22.05.2019
Sonstiges: Adaption EOS M-M42-Balgengerät-M42-Adapterring M42-M39-M42-M40,5-Rodagon

Servus,

da ich das Objektiv Rodagon 1:2,8 f=50mm vor ca. 1,5 Jahren gekauft habe und seither nur Misserfolge hatte, lag es lange Zeit in der Schublade. Die Ergebnisse waren immer milchig, irgend ein Fremdlicht kam da zum Chip.
Das Objektiv wurde immer in Retro verwendet, hab auch schon einen O-Ring vorne drüber geschoben, keine Besserung. Das Thema wurde hier ja schon oft und ausführlich behandelt.

Gestern ist ein Gewindering 39-42 mm gekommen und eben habe ich das erste mal statt Zwischenringen ein Balgengerät verwendet, da durch den Gewindering die Adaption erst möglich wurde. Bingo. Anscheinend hat die glatte schwarze Eloxierung der Zwischenringe Licht zum Chip geleitet.

Nun zeige ich euch hier den ersten Stack mit Balgen, voll ausgezogen. Der Abstand zwischen Kamera EOS M3 und Frontlinse Rodagon beträgt hier 15 cm.
Jetzt hab ich ein paar Fragen dazu.
Für diese Theridion sp. (muss sie erst noch genital bestimmen) war der Abbildungsmasstab passend, denke aber, da müsste doch noch mehr gehen, oder?
Da ich bisher Übersichtsaufnahmen mit einem "normalen" Macro, oder bei kleinen Tieren unter 5 mm mit den CZJ 3,2 gemacht habe, würde ich in Zukunft gerne diese Kombo verwenden.
Diese Beugungen bei den Messtrichen ab 4,5 mm Richtung 5mm kann ich mir nicht erklären. Die Spinne liegt in einer Blockschale unter 75%Alkohol. Auch das vordere linke Bein ist verzerrt, mh.

NIcht dass mir die Qualität nicht passt, ich finde sie Klasse, doch eine Erklärung dafür wäre für mich interessant.
Im Vergleich mal, was aktuell im Spinnenwiki für eine Qualität gezeigt wird.
http://wiki.arages.de/index.php?title=Th...C3%A4nnchen.jpg

Auf Antworten und Anregungen freue ich mich wie immer.

Gruß Jürgen

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#2

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 22.05.2019 12:05
von Kurt | 1.777 Beiträge

Hallo Jürgen

Das freut mich doch sehr, dass du erfolgreich bist.
Das Bild zeigt sehr klare Details.

Zum Abbildungsmassstab:
Die objektseitige Bildbreite beträgt 5.2mm.
1% Beschnitt erhöht die Original Bildbreite um 0.052mm, also etwa 5.252mm.
Die Sensorgrösse bei der Canon EOS M3, beträgt 22.3 x 14.9mm, also Chipbreite 22.3mm.
22.3mm / 5.252mm = 4.25, also ein Abbildungsmassstab von 4.25:1.
Der Abbildungsmassstab ist eine Vergrösserung, um den Faktor 4.25.
Bei 4:1 ist beim Rodenstock APO-Rodagon 50mm eine Balgenlänge von etwa 250mm nötig,
je nach Auflagemass der Kamera und länge des Objektivadapters.

Bei 4:1 löst beim Rodenstock APO-Rodagon 50mm die Blende 4 am höchsten auf.
Es sind bei Blende 4, Stackschritte von etwa 0.025mm passend.

"Diese Beugungen bei den Messtrichen ab 4,5 mm Richtung 5mm kann ich mir nicht erklären."

Der Massstab liegt eventuell unter der Blockschale, die einen ungleichmässig dicken Glasboden aufweist.
Oder durch Erschütterung war die Alkoholoberfläche in Bewegung.
Ebenfalls kann im Setup irgendetwas schief sein, das Setup somit nicht sauber zentriert (das müsste aber massiv sein, denke ich somit eher nicht).

Das Rodenstock APO-Rodagon 50mm verwende ich bei einem Abbildungsmassstab von 2:1 (Blende 5.6) bis etwa 8:1 (Blende 2.8) mit sehr guten Ergebnissen.

Bei Steigerung des Abbildungsmassstabes um 1 erhöht sich der Auszug um die Brennweite des Objektivs.
Um von 4:1 auf 8:1 zu gelangen benötigt es somit 4 x 50mm, also zusätzlich 200mm Balgen oder Zwischenringe.

Kurt


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In der Fotografie gilt es auch, das Schöne zu entdecken.
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zuletzt bearbeitet 22.05.2019 12:07 | nach oben springen

#3

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 22.05.2019 12:35
von carypt | 154 Beiträge

hallo jürgen ,
tolles bild , ist es vielleicht wegen der nicht vorhandenen luft grenzfläche am insekt die die farben so rein erscheinen lassen . könnte auch das das streulicht reduziert haben ?
wenn die skala unter dem blockschälchen ist , könnte ja eine unebenheit im glaskörper die ursache der verzerrung sein , ansonsten ist der alkoholspiegel nicht ganz eben gewesen ?

ursache von streulicht können sein reflektionen an den linsenflächen , deshalb sind bessere entspiegelungsbeschichtungen von vorteil , weniger linsenelemente sind immer besser . oft sehe ich aber auch die reflektionen an der geschlossenen blendefläche als ursache , eben bei älteren objektiven . nur ist die schärfe durch den sphärischen abbildungsfehler bei offenblende nicht immer optimal . (es gibt heute auch aspärische linsen , nur leider nicht als tripletkonstruktion )
gerade mal eine seite zu rodenstock-objektivkonstruktionen gefunden http://www.prograf.ru/rodenstock/enlarging_en.html .
welches rodagon hast du , jürgen ?
wenn ich das nun richtig verstehe ist ja das vergrösserungsobjektiv für mehr oder weniger gleichgroße abstände von objekt(vorlage) und vergrößerungsabbildung (fotopapier) , oder ?
es ist also nicht für die vergrößerung von kleinbildnegativen auf fotoformat . und wenn es das denn wäre , dann ist die verwendung in retro eventuell gar nicht angebracht ? vielleicht ist das streulicht in der richtigen richtung besser kontrolliert .
oh oh , wieder mehr fragen als antworten . gruß carypt


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#4

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 22.05.2019 12:59
von Kurt | 1.777 Beiträge

Hallo carypt

"vielleicht ist das streulicht in der richtigen richtung besser kontrolliert ."

Ja das is es und für ein Vergrösserungs-Objektiv ist die richtige Richtung bei der Fotografie, die Retrostellung.

Da es sich um ein Vergrösserungs-Objektiv handelt (da geht das Licht aus dem Vergrösserungsapparat durch das Objektiv hinaus),
somit ist die richtige Richtung für Fotografie (da geht das Licht durch das Objektiv in den Fotoapparat hinein) wenn das Objektiv in retro montiert ist!

Kurt


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zuletzt bearbeitet 22.05.2019 13:01 | nach oben springen

#5

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 22.05.2019 15:58
von carypt | 154 Beiträge

hallo kurt , hallo jürgen ,
ja ich verstehe , das negativ ist oben , das objektiv ist hängend drunter angebracht , und drunter liegt das fotopapier . der mount des objektivs zeigt also in richtung negativ , und deshalb sollte es in retro verwendet werden . danke .
es scheint durch die fehlende streulichtblende so etwas wie eine negativausschnittsbegrenzungsblende zu benötigen . vielleicht ein schwarzer pappenkegelstumpf .
die objektivkonstruktion ist nach dieser seite http://www.foto-net.de/net/objektive/kostruktion.html nach einem symmar aus , normalerweise hätte es auf infinity fokussiert um die 43,5mm brennweite , aha .
gruß carypt


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#6

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 24.05.2019 09:34
von Jürgen | 342 Beiträge

Servus Kurt und carypt,

dankeschön für eure Antworten.
Jetzt hab ich endlich die Berechnung des Abbildungsmaßstabes begriffen.

Bei der Messkala handelt es sich in etwa um so was.
Diese liegt in der Petrischale, nicht darunter. Aber vielleicht hat doch der Brechungsindex des Blockschälchen mit der Beugung was zu tun. Egal, hauptsache die Spinne wird nicht verzerrt.

Verstehe ich dich richtig Kurt, die koppelst bei einem größeren ABM zwei Balgen hintereinander? um den Ausszug zu verlängern. Wie oben schon geschrieben, habe ich die Tubusringe im Verdacht, dass Streulicht am Chip ankommt.
Also ein Versuch wäre es. Wie verbindet man dann die zwei Balgen? Adapterring 42-42mm?
Ich versuche mich mal noch weiter mit der aktuellen Zusammensetzung und stelle noch weitere Ergebnisse hier ein.

Ach ja, die Art hat sich als Theridion betteni herausgestellt, für Bayern eine doch recht selten gefundene Art.
https://atlas.arages.de/species/133 Meine Fundstelle liegt in dem Quadranten, genau auf der Flucht Nürnberg-Regensburg.




Gruß Jürgen


zuletzt bearbeitet 24.05.2019 09:34 | nach oben springen

#7

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 24.05.2019 10:23
von Kurt | 1.777 Beiträge

Hallo Jürgen

Ich verwende zusätzlich zum Balgengerät auch Zwischenringe.
Jedoch die Original von Nikon, welche das Problem nicht bieten.

Kurt


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#8

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 24.05.2019 11:04
von Jürgen | 342 Beiträge

OK, da hab ich nur Billigvarianten, für ein paar Euros.

Eben habe ich noch einen weiteren Versuch gestartet, es handelt sich um eine ameisenimitierende Springspinne Synageles venator. Es gibt nicht viele Menschen, die die Tierchen als Spinne wahrnehmen, denn sie wirken in ihrem Erscheinungsbild und auch in ihren Bewegungen täuschend echt Ameisen, wohl eine Schutzmaßnahme vor Fressfeinden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mimikry.
Ich hab die Blende mal auf 4 verstellt, die Bilderahnzal auf 47 erhöht. Das Tier ist recht finster gezeichnet, so hab ich noch den Blendenwert um +1,0 erhöht um noch etwas Zeichnung zu erreichen. Insgesamt ein schwierigers Objekt als die Kugelspinne oben.
Die Messtriche sind in diesem Fall in Ordnung, habe aber ansonsten keine Parameter geändert, komisch aber egal. Ich habe jetzt das richtige Objektiv für meine Übersichtsaufnahmen gefunden, dank euch, das mit dem größeren Auszug probiere ich aus, die meisten Spinnen, die ich bestimme sind um einiges kleiner 0,5-3,5 mm.
Diesesmal kein Beschnitt.

Kamera: Canon EOS M3
Objektiv: Rodenstock Rodagon wie oben
Blende: 4
Belichtungszeit: 1/10
Beleuchtung: wie oben
ISO: 100
Dateiformat RAW/JPG: JPG
Beschnitt in % (Breite und Höhe): 0
Abbildungsmaßstab:
Anzahl der Schritte: 47
Länge der Schritte: Chinaschlitten
Arbeitsabstand:
Stacking-Software: HF Methode C
Artenname: Synageles venator ♂
Aufnahmedatum: 24.05.2019
Sonstiges: +1,0 Blendenwerte

Gruß Jürgen

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#9

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 24.05.2019 11:42
von carypt | 154 Beiträge

es wäre jetzt ja ein klein wenig mehr blendenreflektion drin , wenn dem so wäre .
der spinnenleib sieht ja etwas flauer aus , aber weil die beine gut wirken , muß das wohl wirklich so aussehen , oder ein stackingartefakt .
bei der hellen spinne sieht es aber doch viel besser aus , ist wohl mehr detail , kontrast .
wenn man schwarzes glas als unterlage nähme , könnte man die lichtstreu weiter eindämmen , aber ob man es so haben will ist fraglich . ich kenne nichts schwärzeres . eine ceranfeldscherbe wäre schon brauchbar . naja , ähm , nicht so wichtig .
gruß carypt


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#10

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 24.05.2019 12:34
von Kurt | 1.777 Beiträge

Hallo
"wenn man schwarzes glas als unterlage nähme"

Nicht nur ich, arbeite mit:
-ProtoStar, www.fpi-protostar.com Schwarze selbstklebende haarige Folie
Item No. FPR-01 (02 oder 03), Hi-tack flocked light trap Self-adh flock material
http://www.fpi-protostar.com/hitack.htm

Damit könnte man auch billige Zwischenringe innen bekleben.

Kurt


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zuletzt bearbeitet 24.05.2019 12:35 | nach oben springen

#11

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 24.05.2019 22:25
von franzders | 57 Beiträge

Das sieht ja sehr gut aus.
Hat einer/eine in der community das Objektiv APO-Rodagon 50mm 2.8 für M39 schon einmal an einer mft-Kamera eingesetzt? Die nächste Frage sind 340€ ein fairer Preis für das Objektiv?

VG Franz

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#12

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 25.05.2019 11:02
von Kurt | 1.777 Beiträge

Hallo Franz

"Hat einer/eine in der community das Objektiv APO-Rodagon 50mm 2.8 für M39 schon einmal an einer mft-Kamera eingesetzt?"

Habe ich nicht, jedoch wird die Abbildungsleistung am Crop Faktor 2 Format ebenfalls sehr gut sein.
Ein Abfallen der Bildqualität zum Rand und Ecken wird man nicht feststellen können, da der Bildkreis sehr gross ist und zwar so gross,
wie er am Crop Faktor 2 Format nicht von Nöten ist.
Passenderweise könnte man ein Objektiv verwenden, das einen etwas kleineren Bildkreis besitzt und dadurch in der Bildmitte minim höher auflöst,
dadurch aber einen minimen qualitativen Abfall der Bildqualität zum Bildrand und Ecken zeigt.
In der Praxis gibt es solche Objektive (z.B. Mikroskop Objektive), die dann aber nur für einen kleinen Bereich des Abbildungsmassstabes zu gebrauchen sind.
Die Rodenstock APO-Rodagon N 50mm, 1:2.8 und Rodenstock APO-Rodagon 50mm sind an
Vollformat für einen weiten Bereich des Abbildungsmassstabes geeignet (2:1 bis 8:1), an MFT geht dieser Bereich von 1:1 bis 8:1.

Der Unterschied zwischen dem Rodenstock APO-Rodagon N 50mm, 1:2.8
und Rodenstock APO-Rodagon 50mm, 1:2.8 besteht darin, dass beim Objektiv mit "N" das Bild schärfer erscheint.
Dies war zur analogen Zeit ein entscheidender Unterschied.
In der digitalen Fotografie erkennt man den Unterschied nach der Bearbeitung nicht mehr.
Für digitale Fotografie kann es somit auch ohne "N" sein.
Farbränder durch chromatische Aberration sind gleich, sehr gering und nicht störend,
ebenfalls ist die Auflösung, auch im Randbereich gleich hoch, lediglich ist das mit "N" im Kontrast etwas höher oder härter,
was den Eindruck von Schärfe, beim unbearbeiteten Bild erhöht.

Das Objektiv ohne "N" ist somit zu empfehlen.
Jedoch kann es sein, dass es einem juckt und man später dennoch auch noch das mit "N" kauft, das ist dann die teuerste Variante.
Es ist somit kostengünstiger, wenn man sich gleich zu Beginn das Objektiv mit "N" kauft.

"Die nächste Frage sind 340€ ein fairer Preis für das Objektiv?"

In der grossen Bucht schwanken die Preise beim ohne "N" um € 350.-.
Das Objektiv mit "N" wird zeitweise ebenfalls zu diesem Preis angeboten.
Siehe meine private Nachricht an dich.

Kurt


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www.focus-stacking.com
www.focus-stacking.ch/Focus_Stacking_PDF.pdf

zuletzt bearbeitet 25.05.2019 11:05 | nach oben springen

#13

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 27.05.2019 07:08
von Olaf | 488 Beiträge

Hallo Franz,

ich habe das Rodenstock APO-Rodagon N 50mm, 1:2.8 mit der Olympus E-M1MarkII über einen Balken gekoppelt.
Hat sehr gut funktioniert.

Hier mal ein paar Beispiele:

Tropf, Tropf, ... Kleb, Kleb...
Der Sommer ist vorbei...

Tschüss Olaf

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#14

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 27.05.2019 07:45
von franzders | 57 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #12
Hallo Franz

Das Objektiv ohne "N" ist somit zu empfehlen.
Jedoch kann es sein, dass es einem juckt und man später dennoch auch noch das mit "N" kauft, das ist dann die teuerste Variante.
Es ist somit kostengünstiger, wenn man sich gleich zu Beginn das Objektiv mit "N" kauft.

Kurt

Vielen Dank für die Erläuterungen. Ich sehe schon, das wird eine neue Herausforderung. Aber das braucht es für Fotografen

Zitat von Olaf im Beitrag #13
Hallo Franz,

ich habe das Rodenstock APO-Rodagon N 50mm, 1:2.8 mit der Olympus E-M1MarkII über einen Balken gekoppelt.
Hat sehr gut funktioniert.

Tschüss Olaf


Danke Olaf,

Deine Beispiele sind sehr detailiert und gut abgebildet. Wenn ich auch das Objektiv haben werde, beginnt die Bastel- und dann die Lernphase.

Viele Grüße
Franz

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#15

RE: Endlich hab ich das Rodagon im Griff

in Für Einsteiger und Ratlose: Typische Fehler und Stacking-Effekte 29.05.2019 19:35
von Jürgen | 342 Beiträge

Kamera: Canon EOS M3
Objektiv: Rodagon 2,8 50 mm
Blende: 4
Belichtungszeit: 1/30
Beleuchtung: 4 Bau LED
ISO: 100
Dateiformat RAW/JPG: JPG
Beschnitt in % (Breite und Höhe): 0
Abbildungsmaßstab:
Anzahl der Schritte: 47
Länge der Schritte:
Arbeitsabstand:
Stacking-Software: HF
Artenname: Drassode sp.
Aufnahmedatum: 29.05.2019
Sonstiges:Nachtrag:


hier mal ein Foto mit zusammengeschobenen Balgengerät, der Weg Frontlinse Rodagon Canon EOS M3 Anschluss beträgt noch 85 mm, ist also der kleinstmögliche Abbildungsmaßstab mit dieser Kombo.
Diese Drassodes sp. mit ca. 9 mm Körperlänge ist grenzwertig, doch recht viel größere Tiere brauche ich auch nicht mit diesem System abfotografieren, da bei den großen Arten ab 10 mm KL ein normales Makroobjektiv reicht.
Jetzt habe ich entlich die ideale Lösung für meine Übersichtsaufnahmen von Spinnentieren zw. 2-9 mm KL und diese Spannbreite hat der Großteil meiner Studienobjekte.

HIer sieht man auch wieder schön diese gebogene Linie auf 07:00 Uhr, die kommt definitiv vom Bein der Spinne und dem Alkohol im Behälter. Wenn man es weiß, halb so wild.

Jetzt noch eine technische Frage.
Ich fotografiere aktuell mit 4 LED-Baustrahlern, hier bekomme ich Belichtungszeiten von 1/2 sec. bis max. 1/40 sec. hin, würde hier ein Blitzen Vorteile bringen?
Für die Canon habe ich keine externen Blitze, nur für die Nikon.
Wenn es den so wäre, welche Blitze könnte man hier empfehlen? Sie würden als Dauereinrichtung montiert werden.

Danke für eure Bemühungen.

Gruß Jürgen

[[File:1200fo.jpg|none|fullsize]]


zuletzt bearbeitet 29.05.2019 19:35 | nach oben springen


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