#1

Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.06.2019 01:16
von Redunicorn | 132 Beiträge

Kamera: HY-1138
Objektiv: Zeiss Mikrotar 4,5/30 am Uhrwerks-Scheiben-Lomo
Blende:1,8
Belichtungszeit: 1/30
Beleuchtung: COB-LED mit aufgelegter loser Irisblende
ISO: 400
Dateiformat RAW/JPG:JPG
Beschnitt in % (Breite und Höhe): Keiner
Abbildungsmaßstab: ca. 4:1
Anzahl der Schritte:350 (beim zweiten Bild 357)
Länge der Schritte:0,0005 mm
Arbeitsabstand: ca. 3 cm
Stacking-Software: Affinity Photo
Artenname: Natriumacetat (C2H3NaO2)
Aufnahmedatum: 8.6.2019
Sonstiges:das zweite Bild ist mit Plexi (CD-Case) zusätzlich im Strahlengang.

Eine Prise auf einem Objektträger mit je einem Tropfen destillertem Wasser und Spiritus aufgelöst und wieder kristallisieren lassen.

Nur Pol:



Pol und Plexi:



Das dritte Bild ist auch Natriumacetat, etwas weniger wuseliges Detail, Stackschritte hier 582, sonstige Daten wie oben.


LG
Peter

Für Makro Panasonic Lumix FZ1000, Zubehör: NL, Polfilter, Lichtzelte Spiegelfliesen, Bahnen, LED-Lampen Softboxen, ext. Blitz, Stative. Stacking mit der FZ1000, Fernsteuereung Galaxy S7, Panasonic ImageApp + GBracket.
Für Mikro Lomo Biolam "Uhrwerks"-Mikroskop mit diversen Optiken+Kondensoren und LED-Beleuchtung, Okularkamera 21 MP Hayear HY-1138 mit 0,5X oder 0,35X Reduzierer.
Stacksoftware und Bildbearbeitung Affinity Photo.

zuletzt bearbeitet 09.06.2019 14:18 | nach oben springen

#2

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.06.2019 21:47
von RheinweibAdministratorin | 2.802 Beiträge

Hallo Peter,
was isses denn nun, das Scheibenlomo, oder das Uhrwerkslomo? Ein Uhrwerksscheiben-Lomo
gibt's nicht.
Das sind sehr interessante Kristalle, aber Natriumacetat muss sich mir erstmal ergoogeln, Chemie
ist nicht grade das, womit ich mich total gut auskenne.
Aber, braucht man wirklich so viele Schritte, jenseits von 300 für so ein flaches Objekt? Hab ja früjher
auch viele Kristallbilder gemacht, aber keins hatte mehr als 10 Schritte, und die waren auch durchweg
scharf. Das ist keine Kritik, sondern nur ein gut gemeinter Rat. Probiers einfach mal aus, ob weniger
Schritte nicht auch zum gleichen Ergebnis führen, das lässt die Kamera länger leben.

LG
Heike


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Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass diese Natur, die er vernichtet,
dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt. Hubert Reeves

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#3

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 10.06.2019 01:33
von Redunicorn | 132 Beiträge

Hallo Heike,

doch, das Uhrwerksscheiben-Lomo gibt es - Marke Eigenbau. Hier zwei Fotos davon;






Dazu habe ich einem Scheiben-Lomo die Scheibe entnommen, innen Kunststoffscheiben zentriert aufgeklebt, die ich vorher zusammengeklebt und vorsichtig von 17 auf 17,5 mm Innendurchmesser aufgeweitet hatte. So kann ich die Lomo-Scheibe aufstecken und wieder abnehmen. Die hat eine Rändelung von 200 Rippen, nehme ich "Hügel und Täler" kann ich eine 8fache Genauigkeit erzielen, 400 statt 50 Schritte pro Umdrehung, was bei 16X und 20X Objektiven auch Sinn machen kann.
Kristallisationen haben ja eine unterschiedliche Tiefe, ich habe jedenfalls ausreichend viele Schritte genommen, aber die sind auch erheblich kleiner als auf der normalen Skala.

Und Natriumacetat - chemisch C2H2NaO2 - da bin ich durch ungezieltes Suchen dran gekommen.
Erstmal bin ich auf diesen Blog gestossen:

https://mikrokristalle.com

Der Herr Schenckenberg, ein alter Knabe wie ich und Spezialist, hatte da irgendwo den Tipp, bei Kosmos gäbs einen "Ersatzteil-Service" für die Chemie/Kristall-Kästen. Da hab ich was bestellt, und bei Ebay auch gleich noch zwei gebrauchte Kästen, wohl Geschenke, die bei Kindern nicht angekommen waren und die die als junge Erwachsene jetzt angeboten haben. Also Chemie für Kristallisationen hab ich - mindestens - genug fürs ganze Jahr, wohl eher mehr . Ausserdem gibts in dem Blog so Tipps, wie man z.B. aus Ibuprofen oder Paracetamol den Wirkstoff (der auch schöne Fotos ergibt) isolieren kann...


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 10.06.2019 01:53 | nach oben springen

#4

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 10.06.2019 11:13
von RheinweibAdministratorin | 2.802 Beiträge

HUCH! .............ok, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Sowas ähnliches
hab ich mir an den Feintrieb des Epimiks auch gebastelt, nicht ganz so riesig wie Deine Scheibe,
aber auch schon gut groß und schön griffig.

Klar haben auch Kristalle unterschiedliche Höhen, aber ich finde immer noch, das über 300 Aufnahmen
bei einem schwach vergrößernden Objektiv nicht wirklich nötig sind. Das könnte aber auch daran liegen,
das ich meine Kristalle sehr oft unterm Deckglas habe wachsen lassen, da können sie nicht unkontrolliert
in die Höhe wuchern.
Aus früheren Zeiten hab ich auch noch diverse Pülverchen, die teilweise sehr schöne Kristalle erzeugen.
Weinsäure ist interessant, oder Schwefel (muss man schmelzen, nicht wasserlöslich). Zucker, Zitronensäure,
Ascorbinsäure (Vitamin C). Beim Zucker braucht man allerdings viel Geduld, die Kristallisation kann mehrere
Tage dauern, aber es lohnt sich.
Da Du ja offenbar ein Pol-Fan bist, schau Dir mal die Sternhaare von diversen Pflanzen an, Lavendel z.Bsp.,
wenn man dann noch, wie Du es ja auch machst, ne CD-Hülle oder Tesafilm dazu nimmt, dann wird's so
richtig psychedelisch und bunt.
Sehr viele Pflanzenhaare haben doppelbrechende Eigenschaften, ein Füllhorn an Möglichkeiten.



Lavendel Sternhaare



LG
Heike


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zuletzt bearbeitet 10.06.2019 11:26 | nach oben springen

#5

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 10.06.2019 13:10
von Redunicorn | 132 Beiträge

Hallo Heike,

Danke für die Tipps. Die Scheibe ist 8,5 cm im Durchmesser, sieht riesiger aus als sie ist. Und Du hast recht, ich habe Kristalle bisher ohne Deckgläschen wachsen lassen. Aber ich brauch auch noch Routine, hab mir jetzt erstmal gedacht, besser zuviele als zuwenige Schritte .
Zum Aufschmelzen hab ich mir eine alte Speisen-Warmhalteplatte bereitgestellt, damit sollte das gehen, wenns erforderlich ist.
Klar, nicht nur anorganische Kristalle, auch organische werde ich einbeziehen, Spargel bzw. Spargelsäure ist ja auch lohnend. Und die Pflanzenhaare, sehr guter Tipp von Dir .

Es ist ein breites Betätigungsfeld, und ich muß auch ehrlich zugeben, dass mir fürs Makro-Stacking mit der Lumix FZ ein wenig die Motive ausgegangen sind, nachdem ich damit im August letzten Jahres angefangen und wirklich alles gestackt habe, was mir vor die Linse kam und lohnend zu sein schien.

Psychedelisch oder auch abstrakt, mir ist es egal. Wir bilden hier Dinge ab wie sie sind, und verfremden nichts wie beispielsweise Picasso in der Malerei. Schon ein Mikroskop ist ja ein Hilfsmittel um das sichtbar zu machen, was wir normalerweise nicht sehen und wahrnehmen können, und dann kommen halt weitere Hilfsmittel wie Dunkelfeld, Polarisation und schiefe Beleuchtung hinzu, mal abgesehen von den Dingen wie Phaco, Dic usw, mit denen ich mich nicht beschäftigen werde.

Meine Okular-Kamera aus China, Heike - das Teil hat Potential. Aber man läßt sie nicht das machen, was sie könnte. Wenn Du Dir die Angebote auf Ebay, Amazon oder AliExpress anschaust, sind die, auch mit höherer Auflösung wie meine, wohl alle für messende und zählende Wissenschaftler, Ärzte, und für Elektronik-Reparaturen gedacht, obwohl m.E. für soetwas eine 5MP Kamera ausreichen würde. So kann ich das Ding derzeit über HDMI an einen Monitor anschliessen (und per Fernbedienung auslösen), einige Parameter auch beeinflussen, aber nicht ISO, Belichtungzeit und Blende, obwohl die Automatk ganz gut funktioniert. Schlimm ist aber, nur in JPG speichern zu können. Unter Win 10 gibts recht ordenliche Software, die Kamera korrespondiert aber nicht ordentlich damit, und Bilder gehen nur in Full HD - das scheidet ganz aus. Naja, ich korrespondiere mit dem Hersteller, hab denen ein paar Bildbeispiele geschickt und u.a. geschrieben, dass es vergleichbar wäre mit einem Autofahrer mit einem Fuß aufm Gas und einem auf der Bremse - sie sollten doch mal den Fuß von der Bremse nehmen, damit so Kameras mit hoher Auflösung ihr Potential zeigen könnten. Mal sehen, was an Feedback kommt. Denn ich wollte bewußt keine Systemkamera ans Lomo montieren, das hatte ich vor Jahrzehnten mal und Du kennst ja ein paar Bilder aus dieser Zeit....


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 10.06.2019 13:19 | nach oben springen

#6

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 10.06.2019 16:24
von carypt | 154 Beiträge

jedenfalls sehe ich , daß die kamera wirklich kleine pixelgröße hat ,http://www.hayear.com/Show.aspx?PID=553 Pixel size:1.335μm × 1.335μm , das ist gut geignet für diatomeen-auflösungtests mit uv . naja .
klar , das kristallbild ist gut geworden .
gruß carypt


fipradio.fr
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#7

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 10.06.2019 18:23
von witweb | 307 Beiträge

Hi Peter,
schöne Bilder!
Es ist schon faszinierend, was sich aus ein paar Chemikalienkrümeln so herausholen lässt.
Ich hatte vor Jahren auch mal ein paar Versuche in diese Richtung gemacht, dann ist das Thema aus Zeitgründen aber wieder eingeschlafen.
Aber jetzt hast du wieder mein Interesse geweckt, ich habe das Mikroskop schon aus dem Keller geholt und werde es in den nächsten Tagen wieder mit ein paar Pol-Folien aufrüsten.
Mal sehen was geht!

@Heike - das mit den "doppelbrechenden" Pflanzenhaaren wusste ich nicht. Das könnte man ja mal versuchen, vielleicht auch ohne Mikroskop, mit dem normalen Equipment, plus Pol-Filter.

Beste Grüße

Michael


zuletzt bearbeitet 10.06.2019 19:31 | nach oben springen

#8

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 10.06.2019 19:03
von Olaf | 488 Beiträge

Hallo Peter,

deine abstrakten Kristallbilder faszinieren immer durch Strukturen und Farben. Finde ich sehr schick. Gerne mehr davon...

Tschüss Olaf

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#9

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 10.06.2019 20:24
von Redunicorn | 132 Beiträge

Danke Euch .

Mit Kristallen mach ich morgen weiter. Heute ist etwas biologisches dran - keine Diatomeen (obwohl ich UV-Licht hätte). Nein, ich habe mir Schmetterlinge besorgt, erstmal zum Üben ein preiswertes Sortiment aus Malaysia (von einem deutschen Präparator), und gestern ein paar bessere aus aller Welt bestellt. Dazu mache ich gleich einen neuen Thread an passender Stelle auf.

Soviel vorab schonmal: Für die FZ1000 hab ich einen RMS-Adapter fürs Filtergewinde, und es gibt Überschneidungen zum Lomo. Einige Mikroskop-Objektive sind von Größe und Gewicht weniger geeignet an der FZ angebracht zu werden, einige leuchten auch nicht das Bildfeld aus und es gibt dann zuviel Vignetten. Aber mit ein paar Objektiven geht es ganz gut an der FZ, nur ist wegen Verwacklung irgendwann (ab 8 - 10X) Ende. Mich haben diese Überschneidungen, und was über den Raynox 250 hinaus noch mit der FZ geht, interessiert, und ich war angenehm überrascht .


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 10.06.2019 20:40 | nach oben springen

#10

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 11.06.2019 03:40
von Redunicorn | 132 Beiträge

Das ist Ascorbinsäure/Vitamin C, mit je einem Tropfen destilliertem Wasser und Ethanol gelöst. Aber das scheint den Spiritus nicht zu mögen und lieber nur in Wasser gelöst zu werden. Ich wollte den Objektträger schon wieder putzen, bis ich dieses Detail, passend für das Lomo Apo 20/0,65 denn doch gefunden habe. Das Motiv ist ja hübsch, aber ganz glücklich bin ich nicht damt, es wirkt irgendwie etwas unscharf.

104 JPG's mit der HY-1138 am Lomo Mikroskop, polarisiert. Schrittweite 0,0005 mm.


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 11.06.2019 15:19 | nach oben springen

#11

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 11.06.2019 23:38
von Redunicorn | 132 Beiträge

Hab mit Vitamin C ein bisschen schiefe Beleuchtung getestet.

157 JPG's mit Zeiss 8/0,20 am Lomo, polarisiert, Schrittweite 0,001 mm



und in SW konvertiert


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 12.06.2019 00:00 | nach oben springen

#12

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 12.06.2019 22:20
von Redunicorn | 132 Beiträge

Zweimal Weinsäure mit Pol und Plexi, mit je einem Tropfen Spiritus + destilliertem Wasser direkt auf dem Objektträger aufgelöst

Kamera: HY-1138 mit 0,5X Reducer
Objektiv: Zeiss Achro 8/0,20
Blende:1,8
Belichtungszeit: 1/30 Sek
Beleuchtung: Durchlicht
ISO: 400
Dateiformat RAW/JPG:JPG
Beschnitt in % (Breite und Höhe):
Abbildungsmaßstab: ca. 8:1
Anzahl der Schritte:169 (Bild 1), 170 (Bild 2)
Länge der Schritte:0,0005 mm
Arbeitsabstand: ca 1 cm
Stacking-Software: Affinity Photo
Artenname: Weinsäure C4H6O6
Aufnahmedatum: 12.6.2019
Sonstiges:



und andre Plexi-Stelle


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 12.06.2019 22:34 | nach oben springen

#13

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 13.06.2019 00:06
von RheinweibAdministratorin | 2.802 Beiträge

Zitat von witweb im Beitrag #7


@Heike - das mit den "doppelbrechenden" Pflanzenhaaren wusste ich nicht. Das könnte man ja mal versuchen, vielleicht auch ohne Mikroskop, mit dem normalen Equipment, plus Pol-Filter.




@ Michael
Weidenkätzchen"haare" sind auch doppelbrechend (wird aber dann wohl erst nächstes Jahr was, für dieses Jahr sind
die ja durch)....und wer weiß, was sonst noch........so langsam krieg ich auch wieder Bock auf das Pol-Jedöns

@ Peter,
Deine Weinsäurekristalle gefallen mir wirklich gut. Was auch interessant sein kann, ist, verschiedene Substanzen
zu mischen....was dabei raus kommt, ist wie ein Ü-Ei

LG
Heike


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zuletzt bearbeitet 13.06.2019 00:44 | nach oben springen

#14

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 13.06.2019 01:51
von Redunicorn | 132 Beiträge

Kamera: HY-1138 mit 0,5X Reducer am Lomo
Objektiv: Zeiss Achro 8/0,20
Blende:1,8
Belichtungszeit: 1/30 Sek.
Beleuchtung: Durchlicht
ISO: 400
Dateiformat RAW/JPG:JPG
Beschnitt in % (Breite und Höhe):
Abbildungsmaßstab: ca. 8:1
Anzahl der Schritte:149
Länge der Schritte:0,001
Arbeitsabstand: ca. 1 cm
Stacking-Software: Affinity Photo
Artenname: Weinsäure C4H6O6
Aufnahmedatum: 13.6.2019
Sonstiges:

Hab nochmal Weinsäure, ein anders strukturiertes und farbigeres Detail. Brauchte aber noch ein Mini-Wärmegerät, am besten mit Thermostat zwischen 25 -50° C regelbar und wo man Reagenzgläser in ein Wasserbad stellen könnte, denn Auflösen bei Zimmertemperatur ist oft problematisch.

Die Stackschritte sind etwas gröber, was aber auch ging.


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 13.06.2019 02:05 | nach oben springen

#15

RE: Anisotropische Kristalle/Mineralien polarisiert mit dem Lomo

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 13.06.2019 03:58
von Redunicorn | 132 Beiträge

Einer geht noch zu später Stunde, wieder Weinsäure. 162 Stackschritte, sonst wie oben.
Hab mir für bessere Löslichkeit der Kristallpulver einen Babyflaschen-Wärmer bestellt


LG
Peter

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