#16

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 11.01.2018 14:54
von Tsubo | 28 Beiträge

Hallo noch mal zusammen,

so langsam trudeln bei mir die ersten Teile ein. Die Balgen, der Schlitten und auch das Mikroskop-Stativ sind inzwischen vor Ort :)

Hier mal eine erste Bilderserie zur Ausrüstung:
https://imgur.com/a/uMek3

Im Nachhinein ist mir leider aufgefallen, dass das Stativ selbst gar keinen Feintrieb hat. Deswegen bleibt vorerst also nur das "grobe" Rad, welches sich soweit allerdings ohne großes Spiel und mit ausreichend Friktion bedienen lässt. Bin mal probeweise hingegangen und habe unter den beweglichen Korpus (welcher übrigens auf einer querverzahnten Schiene fährt, siehe Bild 05) einen Messschieber geklemmt. Die Schritte scheinen mir beim Absenken des Kopfes durchaus im Rahmen von 0,01mm möglich zu sein. Mit welcher Konstanz, das wird sich dann allerdings erst in der Praxis zeigen. Hatte mir ansonsten gedacht, für ein feineres Justieren eventuell noch einen Hebel samt Skala anzubringen, um das Ganze ein wenig zuverlässiger zu machen.

Ich habe im Weiteren auch mal probeweise den Balgen von Porst und Petri miteinander verbunden. Die Konstruktion ist schon ganz stabil. Auch ist damit ein Auszug von insgesamt bis zu 45cm zwischen Objektiv- und Sensorebene möglich. Weitere Zwischenringe werden also gar nicht benötigt.

Der ganze Satz würde dann in etwa so wie in Bild 13 dargestellt zusammengeschraubt werden.
Die Kamera würde dann samt Balgen und Objektiv an so vielen Punkten wie möglich per Arca Swiss Klemmen an den 400mm Einstellschlitten fixiert. Die Zwischenräume würde ich bei Bedarf noch mit Stellschrauben ausbalancieren.

Die Schiene selbst würde dann an die Frontfläche des beweglichen Korpus vom Stativ geschraubt werden. Würde dafür die obere Ecke, die zur Zeit noch raussteht, absägen, damit die Schiene flächig anliegt. Auf der Oberseite des Statives könnte man zur Schiene hin dann noch mal zusätzlich per Winkel stabilisieren.

Soweit zum groben Plan.

Was die Praxis betrifft, habe ich allerdings noch so einige Bedenken, die ich gerne klären würde:

1) Lohnt es sich, den ganzen Aufbau so auch für bis zu 7:1 oder 8:1 beizunehalten?
Ich habe da noch so einige Bedenken, ob das Stativ den Anforderungen der starken Vergrößerung überhaupt gerecht wird. Vielleicht scheiterts am Feintrieb, vielleicht an der Auflage der Schiene (wie zu sehen, ist der Korpus leider leicht angewinkelt), vielleicht allein schon an der Schwinung der aufgesetzten Konstruktion?

2) Wie viel Licht ist bei den Vergrößerungen von 7:1 / 8:1 noch zu erwarten?
Ausgangssituation ist wie gesagt das Rodagon APO N 2,8/50 in Verbindung mit den beiden Balgen. Der Auszug würde bei den besagten ABM bis zu 40cm betragen.
Wenn man hier mit zwei Blitzen (Yongnuo YN 560 IV) arbietet, welche Verschluss- bzw. Abbrenzeiten sind dann überhaupt noch möglich?
Die Frage richtet sich insbesondere an Kurt, der ja bereits Erfahrungen auf dem Gebiet gesammelt hat.

3) Würdet ihr unter den gegebenen Voraussetzungen den Einsatz eines Mikroskopobjektivs für sinnvoller erachten?
Der Umstand der verringerten Randschärfe und die damit verbundene Notwendigkeit, zu Croppen, ist mir bewusst. Allerdings hätte ich dann nicht mehr so starke Probleme bezüglich des Auszugs... und damit womöglich mehr Stabilität?
Ich habe ansonsten auch noch über das Zhongyi Super Macro nachgedacht.

Soweit von meiner Seite.
Würde mich freuen, wenn ihr euch noch mal die Zeit nehmen und vielleicht ein paar Ratschläge teilen würdet :)

Lieben Gruß,
Lucas

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#17

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 11.01.2018 16:59
von Sboernemeyer | 909 Beiträge

Hallo Lucas,
Wünsche viel Erfolg.
Meine aber, dass du mit dem Grobtrieb des Stativs nur zum groben Fokussieren weiter kommen wirst.
Ein Mikroskopstativ mit Grob und Feintrieb sollte es werden - Feintrieb pro Teilstrich ca 2um
Regelmäßiger Vorschub in den passenden Schritten ist Pflicht
Kannst du die Abstände nicht exakt von Hand kurbeln, so fehlen dir ggf Stackingschritte.
Das siehst du dann im fertig gerechneten Stapel
Mit dem Rodagon 50mm hast du bei 5:1 ZB Blende 5,6 mit einer Schrittweite von ca 0,0179mm
Gruß Sven


... ich wollt noch DANKE sagen ...
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#18

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 11.01.2018 17:15
von Kurt | 1.480 Beiträge

Hallo Lucas
Mit dem Rodenstock APO Rodagon N 1:2.8, f = 50mm (in Retro),
erreichst du bei 5:1 die höchste Auflösung mit Blende 3.4.
Stackschritte von 0.011mm sind dann angebracht.

Kurt


__________________________________________________________________________
Ein besseres Bild, ist das Produkt vieler kleinen Optimierungen, die man einzeln oft nicht sieht.
www.focus-stacking.com
www.focus-stacking.ch/Focus_Stacking_PDF.pdf
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#19

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 11.01.2018 20:23
von Tsubo | 28 Beiträge

Danke für eure Antworten!

Zitat von Sboernemeyer im Beitrag #17
Hallo Lucas,
Wünsche viel Erfolg.
Meine aber, dass du mit dem Grobtrieb des Stativs nur zum groben Fokussieren weiter kommen wirst.
Ein Mikroskopstativ mit Grob und Feintrieb sollte es werden - Feintrieb pro Teilstrich ca 2um
Regelmäßiger Vorschub in den passenden Schritten ist Pflicht
Kannst du die Abstände nicht exakt von Hand kurbeln, so fehlen dir ggf Stackingschritte.
Das siehst du dann im fertig gerechneten Stapel
Mit dem Rodagon 50mm hast du bei 5:1 ZB Blende 5,6 mit einer Schrittweite von ca 0,0179mm
Gruß Sven

Ich bin mir auch noch nicht sicher, wie fein und reproduzierbar ich den Trieb (vielleicht noch per Hebel verlängert) wirklich drehen kann. Ich habe auch noch einige Bedenken bezüglich der leichten Neigung des Kopfes, was sich beim Stacken in Form von Fragmenten auswirken könnte.

Eventuell schicke ich das Stativ zurück und schaue mich noch mal nach einer Alternative um.

Zitat von Kurt im Beitrag #18
Hallo Lucas
Mit dem Rodenstock APO Rodagon N 1:2.8, f = 50mm (in Retro),
erreichst du bei 5:1 die höchste Auflösung mit Blende 3.4.
Stackschritte von 0.011mm sind dann angebracht.

Kurt

Danke für die Richtwerte. Sind ja auch in deiner PDF bestens dokumentiert :)

Ich würde mich im Weiteren freuen, wenn du vielleicht noch das eine oder andere Wort zu meinen drei Fragen am Ende des letzten Posts äußern könntest.
Insbesondere die Angelegenheit mit dem Verfügbaren Licht bei vollem Auszug würde mich interessieren.

Lieben Gruß,
Lucas

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#20

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 11.01.2018 21:19
von Sboernemeyer | 909 Beiträge

Hi Lucas,
Auch schon ein leichtes Verkippen wirkt sich enorm aus
Zwei Balgen hintereinander sind schon extreme Lichtschlucker
Thema ist hier der Verlängerungsfaktor
Ich selbst nutze einen Balgen mit Max 80mm zus Zwischenringe
Fotografiere aber mit LED Dauerlicht
Und heiße nicht Kurt ;)
Hör aber auf fast alles - aber auf nichts richtig :#
Gruß
Sven


... ich wollt noch DANKE sagen ...
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#21

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 11.01.2018 22:23
von Tsubo | 28 Beiträge

Danke für deine Rückmeldung! :)

Was mir momentan noch fehlt, wären ein paar Erfahrungswerte, welche ISO, Abbrenzeit und Verschlusszeit bei Auszügen von bis zu 400mm mit bspw. zwei Yongnuos von Nöten sind.
Oder kann man mit dem Rodagon N aufgrund der Auszuglänge (dem Lichtverlust) über dem Sweetspot von 5:1 gar nicht mehr richtig arbeiten?
Kämen dann nur noch Mikroskop-Objektive infrage?

Ich habe außerdem folgendes über den Digicamclub erfahren:

Zitat
Tatsächlich ist JEDES Stereomikroskop zunächst bauartbedingt für das Stacking ungeeignet, weil es beim Fokussieren unterschiedlicher Ebenen immer zu einer Lateralverschiebung kommt. Das hängt nicht von der Qualität ab, auch ein 10.000 EUR-Stemi von Zeiss oder Olympus wäre da nicht besser als Dein Bresser. Was Du benötigst, ist ein (Foto-)Makroskop. Das ist quasi ein "einäugiges" Auflichtmikroskop mit dem typischen Vegrrößerungsbereich eines Stereomikroskops. Bei einem Makroskop ist der Strahlengang der Optik mit der Richtung der Fokussierung identsich. Das für Dich geeignete Gerät wäre ein Wild M400 (http://images.google.de/imgres?imgur...h=744&biw=1536), allerdings kostet ein solches Gerät auch auf Ebay - wenn es denn mal angeboten wird - deutlich über 1000 EUR und geht eher in die Richtung 2000 EUR. Die Wild M 400 stehen immer noch recht hoch im Kurs, waren aber auch als Neugeräte nahezu unbezahlbar. Für hochwertige Stemis wie beispielsweise das Olympus SZX12 gibt es Zusatzeinrichtungen, die den Strahlengang so verändern, das auch Stacking möglich ist. Da bewegen wir uns auch auch in der Preisklasse von 2500 - 3000 EUR für ein Gebaruchtsgerät, selbst auf Ebay. Tja - so siehts leider aus....
Mikrofotgrafen wie Heike benutzen daher gewöhnliche niedrig vegrößerende Mikroskopobjektive, um zu stacken.



Wenn man sich dann die Neigung des Kopfes vom derzeit vorhandenen Stativ ansieht, kommt man schon ins Grübeln.
Denke also, dass ich das Stativ zurückschicken und mich noch mal nach einer Alternative umsehen werde.

Was es dann wird, kann ich momentan aber leider überhaupt nicht einschätzen.
Fühle mich durch all die Eventualitäten wieder an den Anfang zurückgeworfen.

LG,
Lucas


zuletzt bearbeitet 11.01.2018 22:25 | nach oben springen

#22

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 11.01.2018 22:33
von Kurt | 1.480 Beiträge

Hallo Lucas
Ich kann kein Setup rein theoretisch perfektionieren und aufbauen.
Für mich muss sich die Theorie zwischendurch in der Praxis, also in Bildern bestätigen.
Dann gehe ich einen Schritt weiter.
Der Fotograf ist auch ein wichtiger Faktor.
Dies bedeutet, dass der Fotograf auch praktisch üben muss, also fotografieren.

"Der langen Rede kurzer Sinn:
Leg los."

Damit meinte ich fotografieren.
Im Titel dieses Beitrages steht doch auch was von Praxis?

Kurt


__________________________________________________________________________
Ein besseres Bild, ist das Produkt vieler kleinen Optimierungen, die man einzeln oft nicht sieht.
www.focus-stacking.com
www.focus-stacking.ch/Focus_Stacking_PDF.pdf

zuletzt bearbeitet 11.01.2018 22:33 | nach oben springen

#23

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 11.01.2018 23:31
von Tsubo | 28 Beiträge

Hallo Kurt,

vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.
Mein Anliegen besteht ganz gewiss nicht darin, andere für mich die Drecksarbeit erledigen zu lassen. Das geht hoffe ich auch aus meinem ersten Post hervor, in dem ich ja schon so einige Optionen aus verschiedenen Quellen in Eigenrecherche zusammengetragen habe.
Ich bin jedoch für jegliche Form von Hilfe dankbar, die mir vielleicht den einen oder anderen Stein aus dem Weg nimmt und mich vor möglichen (insbesondere finanziellen) Fehltritten bewahrt.

Wie sich nun herausgestellt hat, kann ich mit dem Mikroskop-Stativ nichts anfangen. Das Stativ muss leider also wieder zurückgehen.

Wie es nun weitergeht, wird sich zeigen.
Ich werde erst mal versuchen, mit dem Novoflex Castel-Q und einem der beiden Balgen zu arbeiten. Wäre also ein Maßstab von etwa 3:1. Mehr gibt mein Equipment ohne Weiteres leider nicht her.

Vielleicht bastel ich mir für den gesamten Aufbau doch eine solide Basis aus Stahl oder MDF. Mit dem Umbau von Mikroskopen wirds wohl doch eher schwierig, gerade in finanzieller Hinsicht. Wie ich dann möglichst fein fokussiere, muss ich mir auch noch mal durch den Kopf gehen lassen.

Lieben Gruß,
Lucas


zuletzt bearbeitet 11.01.2018 23:39 | nach oben springen

#24

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 12.01.2018 00:17
von carypt | 76 Beiträge

bei einem stereomikroskop sollen die augen in den ecken der grundseite eines spitzwinkligen gleichschenkeligen dreiecks gelegen sein und auf die entfernte spitze (höhe) blicken . deshalb blickt also jedes auge für sich nicht senktrecht , sondern schräg nach unten ( eben stereosichtigkeit , schön räumlich ). das bedeutet aber noch lange nicht , daß der fokustrieb schräg arbeitet . wenn man also ohne die optik eines stereomikroskops arbeitet , man also selbst eine andere optik an den fokustrieb bastelt , kann man sehr wohl nicht schräg vor und zurück fahren .

es ist eben einfach so , daß man nicht einfach eine kamera in eine okularöffnung eines stereomikroskops stecken kann und dann gerade stacks produzieren kann , einzelbilder hingegen schon .

ein hindernis könnte eher sein , das der fokustrieb nicht fein genug arbeitet . zum probieren wird es aber schon mal gehen , und bei größeren objekten ( walnuss , ratte ) kann der längere fokustrieb aber sehr nützlich sein , weil er länger als ein mikroskopfokustrieb (ca nur 1cm) ist (lomo hat übrigens schöne 5cm ! trieblänge ).

ich denke mir aber auch , daß die balgen selbst mehr wackelspiel haben als fest aufeinandergeschraubte makrozwischenringe , aber wenn es nacher alles festgehalten wird , kein problem .
gruß carypt

edit: links zu stereomikroskopieprinzip ,http://www.mikroskopie.de/pfad/architekturen/sieben.html
es gibt mehrere architekturen für stereomikroskopie , mal mit 2 einzellinsen oder mal mit nur einer gemeinsamen hauptlinse .

edit 2 : bei der auszugslänge ( abstand linse zu kamera ) stell ich mir den anbau an das stemi-stativ ein bischen wackelig vor . vielleicht kann man auch das präparat am fokustrieb befestigen (mit lampen) und die kamerakonstruktion lose daneben stellen .

ganz nebenbei habe ich in einer tischlerei eine riesen-makro-schiene gesehen , wo man eine ganze kuh durchstacken könnte . an der formatkreissäge . an einem langlochbohrer war ein superschwerer 40cm schlitten als dreieckschiene angebaut , damit fräst man schlitze für türschlösser in die türblätter . dafür bohrt man rein und schiebt dann zur seite .


fipradio.fr

zuletzt bearbeitet 12.01.2018 01:25 | nach oben springen

#25

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 12.01.2018 04:17
von Tsubo | 28 Beiträge

Hallo carypt,

Der Fokustrieb selbst arbeitet vertikal. Allerdings ist die Auflage leicht angewinkelt, was beim Herunterfahren dann ein (je nach ABM mehr oder weniger gravierendes) Verschieben des Bildmittelpunktes zur Folge hätte. Jedenfalls so lange, wie man nicht die Auflageebene entweder des Korpus oder des Motivs angleicht.

Ob sich das Stativ für alles bis 5:1 eignet, werde ich wohl nur herausfinden, wenn ich es umbaue. Dann wäre der Widerruf aber natürlich ausgeschlossen.
Keine Ahnung, ob es da pauschal bessere Alternativen unter 100 Euro gibt...
Die günstigeren Mikroskope / Mikroskopstative, die ich bei eBay bisher gefunden habe, waren entweder vom Aufbau her ungeeignet und oder hatten eine mechanische Macke.


zuletzt bearbeitet 12.01.2018 04:18 | nach oben springen

#26

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 12.01.2018 05:45
von Sboernemeyer | 909 Beiträge

Moin Tsubo,
Grad nuku = nur kurz (auf dem Weg zur Maloche):
Nimm als Basis nen altes Zeiss - hier hast du Grob- und Feintrieb (pro Strich normal 2um)
Dutzendfach vom Setup im Inet zu finden
Beschaffung ggf über Mikroskophändler (als Schrott bzw Defektgerät - Grob und Feintrieb sollten funktionsfähig sein)
Setup sollte dann in etwa so aussehen von oben nach unten:
Kamera
Balgen bzw Tubus oder allgemein Auszug
Objektiv
Mikroskopstativ als Basis (ggf abgesägt) - hier verstellst du dann am Feintrieb
Oder besse: ADIS Selbstbauschlitten ist bis 20:1 wohl gut brauchbar (wenn du direkt mit lineargetrieben anfängst, so ersparst du dir viel Kurbelei und auch Frust)
So sollte das in etwa aussehen
Ich glaube ja dein Stemistativ kannst du direkt wiederrufen
PN erfolgt nach Feierabend
Glück auf!
Sven


... ich wollt noch DANKE sagen ...

zuletzt bearbeitet 12.01.2018 05:50 | nach oben springen

#27

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 12.01.2018 10:02
von Adalbert (gelöscht)
avatar

Hi Lucas,
vielleicht wäre ein Elektro-Schlitten etwas für Dich?
Elektro-Schlitten zum Selbermachen zu 60 Euro (3)
Meine Variante ist schon extrem günstig und für die ABMs, die Du erreichen möchtest völlig ausreichend.
Wenn Du aber noch größere ABMs erreichen möchtest, dann lieber gleich einen präzisen linearen Tisch nehmen und einen Schrittmotor daran befestigen.
Die Steuerung bliebe aber die gleiche.
Danke und Gruß,
ADi

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#28

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 12.01.2018 13:42
von carypt | 76 Beiträge

hallo tsubo ,
hier auf ebay : https://www.ebay.de/itm/Steindorff-Mikro...isAAOSwHqRZ10e1 ,
ein schweres solide gebautes mikroskop , mit schöner kondensor-aperturblende und mit 3 objektiven , wovon 45x und 100x wohl zu stark sind , eben auch einem mikroskop-objektiv-einschraubgewinde (rms-revolverkopf)(wenn man es schafft eine tubuskopf-ring-schwalbe an die kamera zu bauen), sowie ein okular .

aber eben auch mit 4 verbauten schienen : der mikroskoptischfokustrieb ca 1cm rauf-runter mit feintrieb , der kondensortrieb ca 3cm , der kreuztisch (abnehmbar) mit 2 triebachsen vorne-hinten (4,8cm) und rechts-links (8cm) . da wackelt nix .

natürlich muß man basteln um zu ergebnissen zu kommen .
ich würde die kamera-balgen-linse-kombination auf ein brett schrauben und an die wand schrauben oder horzontal daneben legen . dann braucht man nicht viel auseinander nehmen , und das mikroskop würde auch noch funktionieren .
gruß carypt

edit : tubus-ring-schwalbe(-nschwanzverbindung) -adapter auf m42 um den mikroskopkopf mit der kamera zu verbinden . eine m42-bodycap mit einem kegelstumpfartigen dicken aluminiumscheibe verschrauben .


fipradio.fr

zuletzt bearbeitet 12.01.2018 14:04 | nach oben springen

#29

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 12.01.2018 15:05
von Tsubo | 28 Beiträge

Vielen Dank für eure tolle Unterstützung! :)
Ich versuche mich gerade ein wenig zu sortieren und die Optionen noch mal in Ruhe durchzugehen.

Ein solides Mikroskop mit Feintrieb wäre eine gute Lösung, um das Motiv samt Beleuchtung zu bewegen. In dem Fall würde ich die Kamera dann "extern" an einem massiven Stativ bzw. einer selbstgebauten Vorrichtung befestigen.
Die Kamera selbst am Mikroskop zu befestigen und dann per Feintrieb zu bewegen, erhöht aufgrund der Länge und des Gewichtes des gesamten Aufbaus das Potenzial für Erschütterungen. Allein die Befestigung am Mikroskop wird da schon heikel genug.
Wenn, dann würde ich die Kamera also anderwaltig befestigen und das Mikroskop nur zur Bewegung des Motives verwenden.

Eine elektrisierte Lösung per Schrittmotor wurde auch schon im Digicamforum vorgeschlagen. Eigentlich wollte ich das Gebastel mit Arduino eher meiden. Aber je länger ich drüber nachdenke, desto reizvoller erscheint mir diese Variante. Denn damit könnte ich das Stacking schließlich automatisiert durchlaufen lassen und verringere nochmals die Gefahr von Unregelmäßigkeiten, Erschütterungen und folgendem Frust aufgrund von Fehlversuchen.
Werde ich mich auf jeden Fall noch mal näher anschauen.

LG,
Lucas

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#30

RE: Erstes Stacking-Setup im Eigenbau - Theorie und Praxis

in Hardware 13.01.2018 14:18
von carypt | 76 Beiträge

bei dem steindorff- mikroskop ist es aber noch einfacher möglich den objektivrevolverkopf vom tubus zu trennen und mittels einer einfachen bohrung in einer m42-body-cap diesen dort direkt anzuschrauben , sehr einfache mikroskopobjektiv-rms auf m42 adaption .


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