#1

Test mit Leitz Ergolux und Fluotar 50

in Plauderecke für Techniker 14.09.2018 19:59
von Saga | 231 Beiträge

Die Schuppen der Schmetterlinge sind wunderschöne Gebilde, die ich auch gerne mal ablichten möchte. Nur habe ich das Nikon MPlan20 als beste Waffe für hohe Vergrößerungen. Vor einiger Zeit erstand ich ein Ergolux von Leitz, auf dem Revolver sitzen die Fluotar 5,10,20 und 50 in der Auflichtausführung (ich weiß garnicht ob es da andere gibt) naja nun habe ich versucht mit dem 50er mal den Flügel eines Tagpfauenauges abzulichten. Ich konnte nicht stacken, da da noch der automatische Antrieb fehlt. Also das Lampengehäuse demontiert und dort den Blitz reingejagt. Die Kamera habe ich mit Zwischenringen oben draufgelegt und manuel mit 2sek. Verzögerung auslösen lassen. Den Bildausschnitt wurde durch die Zwischenringe so gewählt, damit in etwa der gleiche Bildkreis wie in den Augendingsdurchkucker (sorry kenn mich da nicht aus) abgebildet wird. So müssten die 50:1 in etwa stimmen.
Naja das Bild ist jetzt nicht so toll, aber ich wundere mich über den relativ großen Schärfebereich. Ich denke diese Optiken werden viel zu hohe chromatische Aberrationen haben aber der Versuch war es wert und ich bin insgesamt mit dem Bild zufrieden. Werde weiter probieren und berichten, trage gerne zum füllen des Forums bei.

Objektiv: Leitz NPL Fluotar ∞/0 50x/0,85 DF


zuletzt bearbeitet 16.09.2018 13:36 | nach oben springen

#2

RE: Test mit Leitz Ergolux und Fluotar 50

in Plauderecke für Techniker 14.09.2018 20:50
von Kurt | 1.660 Beiträge

Hallo Thorben

Beim gleichen Abbildungsmassstab ist je höher die Schärfentiefe, umso geringer die Auflösung.
Umgekehrt, die Auflösung ist am höchsten wenn die Schärfentiefe gering ist, deshalb Focus Stacking.

In deinem Bild, hat es Ansätze von hoher Auflösung, da sind lokal Längsstreifen in den Schuppen zu sehen.
Ein Stack kann diese im ganzen Bild sichtbar machen.

Allgemein bitte ich darum die ganze Bezeichnung eines Objektivs zu nennen.
Also alles was auf dem Objektiv steht, denn da steht nix Unnützes!

Vielen Dank

Kurt


_____________________________________________
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www.focus-stacking.com
www.focus-stacking.ch/Focus_Stacking_PDF.pdf
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#3

RE: Test mit Leitz Ergolux und Fluotar 50

in Plauderecke für Techniker 15.09.2018 14:39
von carypt | 99 Beiträge

das durchguckding nennt man okular . :)


fipradio.fr

zuletzt bearbeitet 15.09.2018 14:44 | nach oben springen

#4

RE: Test mit Leitz Ergolux und Fluotar 50

in Plauderecke für Techniker 15.09.2018 17:18
von RheinweibAdministratorin | 2.571 Beiträge

Zitat von Saga im Beitrag #1
Augendingsdurchkucker



Mir sind bisher nur die "Reinguckdinger" begegnet, aber Augendingdurchkucker.....das HAT WAS!


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Ich hab zu viel Fantasie, um eine Hausfrau zu sein
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Makrofotografie-Online
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#5

RE: Test mit Leitz Ergolux und Fluotar 50

in Plauderecke für Techniker 15.09.2018 20:58
von Saga | 231 Beiträge

okay stimmt Okular.... wenn man nicht damit arbeitet kommen die Begriffe einfach manchmal nicht, aber das hätte mir schon einfallen können :-)

Kurt ich habe die Objektivdaten im Originalbeitrag eingefügt

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#6

RE: Test mit Leitz Ergolux und Fluotar 50

in Plauderecke für Techniker 15.09.2018 22:48
von Kurt | 1.660 Beiträge

Hallo Thorben

Das Leitz NPL Fluotar -/0 50x/0,85 DF, ist vermutlich ein unendlich Objektiv.
genaue Bezeichnung auf dem Objektiv:
∞/0
NPL FLUOTAR
50x/0.85
DF

Das unendlich Zeichen wird oft auch mit einem Minus Zeichen dargestellt, jedoch nicht auf dem Objektiv.
Auf dem Objektiv steht das Unendlich Zeichen ∞, eine liegende 8.
Wichtig ist, dass sich im Mikroskop zusätzlich eine Zwischenlinse befindet, vermutlich um etwa 200mm.
Diese muss auch bei der Fotografie zur Anwendung kommen.

Auch die genaue Bezeichnung des Mikroskops wäre dienlich,
ist es ein Leica Ergolux 200?
http://www.promicron.de/media/docs/ergolux-200.pdf

Betreffend Fotoadaption am Leica Ergolux 200 Mikroskop, siehe:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=17263.0

Kurt


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www.focus-stacking.com
www.focus-stacking.ch/Focus_Stacking_PDF.pdf

zuletzt bearbeitet 16.09.2018 07:46 | nach oben springen

#7

RE: Test mit Leitz Ergolux und Fluotar 50

in Plauderecke für Techniker 16.09.2018 13:36
von Saga | 231 Beiträge

hi Kurt, ja ist ne liegende Acht, ich hab nur das ∞ Zeichen nicht finden können, deshalb der Strich.
Ja das Mikroskop sieht genau so aus, mit Anschluss eines Lampenghäuses jeweils für durch und/oder Auflicht. Meines hat allerdings nur einen Knopf an der Seite der den Revolver automatisch um ein Objektiv weitertaktet und nicht so ein Klavier vorne dran. Ich habe die Anleitung hier irgendwo im Chaos liegen, finde sie nur gerade nicht.
Natürlich weis ich auch nicht welchen Qualitätsverlust der halbdurchlässige Spiegel mit sich bringt, aber das macht sicher auch was aus. Ich werde mich mit der Zeit mal etwas genauer damit beschäftigen um den Aufbau mal komplett beschreiben zu können.

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