#1

Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 01:46
von goethe19 (gelöscht)
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... konnte das Mineral nicht genauer beschreiben, ist aber ein guter Test für das 20-fache MITUTOYO gewesen,
nachdem mir die Mohnsporenkapsel immer weggeknickt war - außerdem war sie ziemlich defekt und ist nicht fotogen gewesen !!!

Kamera:50D
Objektiv: MITUTOYO 20/ 0,42 unendlich mit RN - 250
Blende:
Zeit:1,5s
Beleuchtung:3 LED
ISO:100
Dateiformat:
Stativ/Setup:
Abbildungsmaßstab: 20:1
BB: 1,2mm
Stackingschritte: 226
Stacking-Software:HF
Beschnitt:
Aufnahmedatum: 8.2.16
Besonderes: siehe oben


--------------------------------------------------------------------

Auf der Suche nach der optimalen Beleuchtung.....


Grüsse
Wolfgang

zuletzt bearbeitet 09.02.2016 01:49 | nach oben springen

#2

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 05:47
von cuwohler | 362 Beiträge

Hallo Wolfgang,

ein tolles Mineral, sehr gut aufgenommen!

Viele Grüße
Cai-Uso

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#3

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 07:18
von makrosucht | 2.567 Beiträge

Hi wolle,

das sieht super aus.
Sehr schön kann man erkennen,
wie das Objektiv mit seiner hohen Apertur
eine ganz feine struktur auf das mineral bügelt.
Bzw. zum vorschein bring. Ich bin bei meinem
20er manchmal echt erstaunt was das teil auflösen kann.
Ab 20 beginnt schon eine echte microwelt.

Schade das das mit der Moosspore nicht geklappt hat.
sie knicken in der tat immer ab, das ist nervig. Ich behelfe mir dann
immer in dem ich den Stiel ganz kurz schneide.

Ich habe übrigens deinen Auflösungsvergleich in Rainer seinem
forum gesehen zwischen dem 10 er Mitu und den 10er nikon.

Da kann man mal sehen was ein kleiner Apertur unterschied
doch ausmacht. Den gleichen unterschied wirst du in etwa
noch mal feststellen, wenn du das Mitu mit Blitz betreibst
und die Bilder mit LED vergleichst. Natürlich alles bei
Optimaler Arbeitsweise.

Im Prinzip sind diesen Linsen echt geil, ich finde es nur extrem
wenn ich mir vorstellen, das ich mir diese serie kaufen würde.
5er, 10er, 20er, 50er und co. Das können und wollen sich
wohl die wenigsten leisten.

zu den M Plan`s ist im direkt vergleich kaum ein unterschied,
das Hauptmerkmal besteht in der guten Farbwiedergabe und korrektur
bei den Mitus.


Cheeeeeers....Alex :-)

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#4

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 09:17
von Florian | 28 Beiträge

Hallo,

schönes Bild, gefällt mir gut. Metallische spiegelnde Kristalle sind immer eine Herausforderung.


@Makrosucht:

Hab gestern auch überlegt wieder auf LED Beleuchtung umzustellen - zur Zeit bin ich noch auf Blitz. Hab ganz in der Anfangszeit mit LED-Beleuchtung gearbeitet und nie wirklich scharfe Fotos zusammengebracht (klar hatte ich damals nicht das richtig Objektive, keinen guten Aufbau und und und...) deshalb wollte ich das mal wieder probieren. Was bringt das den für vor und Nachteile aus deiner (eurer) Sicht?

Gruß

Flo

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#5

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 09:42
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Florian,

ob LED oder Blitz? Mir stellt sich die Frage momentan nicht mehr. Ich habe auch beides ausprobiert. Zwar nicht LEB sondern Tageslichtlampen. Mir reichten einfach die Zeiten nicht aus. Fenster musste immer geschlossen bleiben, der kleinste Windhauch und der gesamte Stack war für die Tonne ebenso bei der kleinsten Erschütterung. Ich habe meinen Stand auf einer Betondecke stehen und selbst da reichte ein vorbeifahrender LKW aus, dass alles vibrierte. Ich habe wieder auf Blitze umgestellt. Für mich ganz klar der Vorteil, dass die Bilder einfach schärfer werden. Man kann auch (mit ein bisschen Übung) sehr gut ausleuchten. Was unerlässlich ist, ist eine diffuse Lichtverteilung.

Aber wie alles G´schmacksach´.


Viele Grüße
Thomas


Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest - dann steig ab (Sprichwort der Dakota Indianer)

Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute
- Ansel Adams -
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#6

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 09:47
von Gelöschtes Mitglied
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Moin Wolle,

tolles Mineral super in Scene gesetzt. Die mittige und orthogonale Anordnung
steht klar zu den Diagonalen des Minerals.
Die feinen Farben, Formen und Strukturen kommen super rüber!

BG


„Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.“
Kurt Tucholsky
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#7

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 10:09
von SvenHP (gelöscht)
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Klasse Bild

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#8

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 10:36
von goethe19 (gelöscht)
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Hallo Leute,

danke für Eure Bemerkungen - war eine schwierige Nummer...................


--------------------------------------------------------------------

Auf der Suche nach der optimalen Beleuchtung.....


Grüsse
Wolfgang

zuletzt bearbeitet 09.02.2016 10:42 | nach oben springen

#9

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 10:59
von makrosucht | 2.567 Beiträge

Hallo Florian,

mit Blitzlicht hat man durchweg, eine sichtbar höhere Auflösung.

Blitzlicht hat meistens eine anderen Lichtwellenlänge in richtung blau/grün, LED gehen oft
mehr ins rot (Janslö IKEA). Bei Rot ist die Auflösung physikalisch bedingt geringer.
Auch die Tiefenschärfe ändert sich.

Selbst wenn man aber gute LED Lampen findet, mit eine ensprechenden Lichtwellenlänge
und einem guten rar wert, ist immer noch das Problem der Lampe selber....es ist ein Dauerlicht.

Das heißt während der Aufnahme, also solange der Verschluss offfen ist, können auf dem Sensor
microverwacklungen im Bild aufgezeichnet werden. Selbst bei schnellen Verschlusszeiten ist das der
Fall.

Bei Blitzlicht blitzt man am besten auf den zweiten Vorhang in einem Dunklen raum. Wenn man
dabei eine Belichtungszeit von 2 sekunden einstellt, wie ich das immer mache, dann stellt sich
das ganze so dar.

Der Verschluss geht auf, der sensor wird 2 sekunden im Dunklen, also schwarz belichtet, das
dient dazu das sich das Motiv im Dunklen ausschwingen kann. Ganz Kurz bevor der Vorhang
schließt, wird das Blitzlicht dazu gegeben und das Bild ist fertig. Man bestimmt die Bildhelligkeit
dann also nur über den eingestellten Wert am Blitz.

Die kleinen Systemblitze haben dabei eine sehr hohe Blitzabrennzeit, die Blitzdauer
bei meinen Yongnuos beträgt bei 1/128 leistung gerade mal 1/20000 sek. Ich sag
mal noch schneller kann man ein Bild nicht "einfriehren".

Der Vorteil bei Dauerlicht ist ganz klar, das du siehst was du bekommst. Du siehst direkt
wie das Licht auf das Motiv fällt, es ist viel leichter einzurichten. Bei Blitzlicht sind
viele Probeaufnahmen notwengig und gerade anfängern fällt das oft schwer. Aber mit
etwas Übrung wird man das schnell in den Griff bekommen.

Ich werdende eine LED lampe und fahre mit der Lampe über den Diffusor, gefällt mir
an einer Stelle das licht merke ich mir die Position der LED und richtige einen Blitz
in etwas genau so aus. Dann wird die Lampe abgeschaltet und solange rumgefummelt
bis mir die Ausrichtung des Lichtest gefällt. Dann schalte ich die LED wieder an und fahre weiter
den Diffusor ab bis ich wieder einen Punkt habe. Dann wird der nächste Blitz ausgereichtet
und ich versuche das wieder so einzusellen bis es passt. Mit dem 3ten Blitz verfahre ich
dann wieder genau so.

Nach einer zeit hat man das echt gut drauf und das ist eigentlich alles kein problem mehr.


Cheeeeeers....Alex :-)

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#10

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 11:15
von SvenHP (gelöscht)
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Zitat von makrosucht im Beitrag #9
Hallo Florian,

mit Blitzlicht hat man durchweg, eine sichtbar höhere Auflösung.

Blitzlicht hat meistens eine anderen Lichtwellenlänge in richtung blau/grün, LED gehen oft
mehr ins rot (Janslö IKEA). Bei Rot ist die Auflösung physikalisch bedingt geringer.
Auch die Tiefenschärfe ändert sich.

Selbst wenn man aber gute LED Lampen findet, mit eine ensprechenden Lichtwellenlänge
und einem guten rar wert, ist immer noch das Problem der Lampe selber....es ist ein Dauerlicht.




Also ich für meinen Teil habe mit der Lautlos Auslösung bei der Sony und Kaltlicht LEDs glaube ich recht gute Bilder jetzt hinbekommen

Erschütterungen sind natürlich ein Problem aber selbst bei 20:1 klappt es bei mir noch

Bei DSLRs ist der Spiegel halt das große Problem und Deine Methode natürlich ab einem gewissen ABM Pflicht

LG Sven

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#11

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 16:16
von leku | 642 Beiträge

Hallo Alex,
welche Yongnuos verwendest du bei deinen Aufnahmen, nimmst du dann auch Funk und Empfänger von der gleichen Marke? Kannst du mir die Artikelnummer oder den Link geben, dass ich sie mir einmal ansehe?
LG Leo

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#12

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 21:19
von Adalbert | 2.799 Beiträge

Hallo Wolfgang,

super Bild! Mitutoyo Objektive sind einfach unschlagbar. Das hast Du auch bewiesen :-)
Könntest Du bitte verraten, wie Deine unendliche Foto-Einrichtung aufgebaut ist?

Danke im Voraus.

Gruß,
Adi

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#13

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 21:57
von goethe19 (gelöscht)
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Zitat von Adalbert im Beitrag #12
Hallo Wolfgang,

super Bild! Mitutoyo Objektive sind einfach unschlagbar. Das hast Du auch bewiesen :-)
Könntest Du bitte verraten, wie Deine unendliche Foto-Einrichtung aufgebaut ist?

Danke im Voraus.

Gruß,
Adi



Hi Adi,

ich fange mal von der 50D-Seite an :

Kamera
Novo-Balgen
60mm Tubus
250-Raynox mit Adapter vorne / hinten
MITUTOYO

nix besonderes !


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Auf der Suche nach der optimalen Beleuchtung.....


Grüsse
Wolfgang
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#14

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 09.02.2016 23:27
von Adalbert | 2.799 Beiträge

Hallo Wolfgang,
danke für die Info!
Meinst Du Raynox DCR-250 Makro-Linse ?
Mir ist noch nicht ganz klar, was für eine Rolle die Makro-Linse spielt.
Wird sie statt einer Tubus-Linse bei der unendlichen Lösung eingesetzt?
Oder steckt die Tubus-Linse in dem Novo-Balgen oder dem 60mm-Tubus?
Danke und Gruß,
Adi

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#15

RE: Nr. 387

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 10.02.2016 00:00
von goethe19 (gelöscht)
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Zitat von Adalbert im Beitrag #14
Hallo Wolfgang,
danke für die Info!
Meinst Du Raynox DCR-250 Makro-Linse ?
Mir ist noch nicht ganz klar, was für eine Rolle die Makro-Linse spielt.
Wird sie statt einer Tubus-Linse bei der unendlichen Lösung eingesetzt?
Oder steckt die Tubus-Linse in dem Novo-Balgen oder dem 60mm-Tubus?
Danke und Gruß,
Adi



Ja nimm sie als Tubus bei unendlichen Objektiven - die brauchen sowas...........


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Auf der Suche nach der optimalen Beleuchtung.....


Grüsse
Wolfgang
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