#1

Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 18.05.2019 23:32
von Redunicorn | 413 Beiträge

mit der Zweigleisigkeit bei mir - heisst: auch Mikrostacks.

Nachdem ich erstmal eins dieser Lomos mit dem unsäglichen Scheibenfeintrieb erworben hatte, dann ein Leitz-SM, was zum Stacken auch unbrauchbar ist, weil de Feintrieb wegen Einknopfbedienung nach einer Vierteldrehung in den Grobtrieb wechselt, und der Knopf auch nicht skaliert ist, konnte ich ein Uhrwerks-Lomo Biolam günstrig erwerben. Wird aber erst Ende kommender Woche eintrudeln, solange muß ich mich mit dem SM noch begnügen.
Meine Kamera ist eine chinesische 21 Megapixel Okularkamera, Fabrikat Hayear HY-1138, die ich mit einem 0,5X-Verkleinerungs-Einschub ins Okular betreiben muß. Sonst greift die in Okularhöhe ein latentes Bild ab, was zu klein ist, und damit leere Vergrößerung aufweist, ähnlich wie bei einem Digitalzoom.

Wenn ich zu meinen ersten Versuchen kein making of zeige seht es mir nach, es geht erst mit dem Lomo. Und zur Kamera noch - die ist gut, aber die Steuerungsmöglichkeiten nicht. Unter Win10 wären sie es, da geht aber nur FullHD, und direkt kann ich nur JPG's speichern, hab keinen Einfluss auf ISo und Zeit, immerhin auf den Lichtwert.

Ich habe hier Ascorbinsäure/Vitamin C gestackt, einmal "nur" mit gekreuzten Polfiltern, dann mit Plexi im Strahlengang für die Spannungsoptik bzw. Farben. Hatte mir neues, unzerkratztes gekauft, aber das muß bei der Herstellung wohl gepresst wwrden (für die Farben), mit dem neuen gings nicht. Also eine alte CD-Hülle als Ersatz. Noch sehr improvisiert alles, und zu wenig sowie nur ungenaue Stackschritte möglich . Beleuchtet wurde mit einer 1Watt COB_LED mit aufgelegtem Mattglas und darüber der drehbare Polarisator. Der Analysator war ebenfalls ein Stückchen Polfolie unterhalb des Okulartubus.

Erst das Original - 45 JPG's



Dann Variante 1 mit Plexi - 52 JPG's:



Variante 2 mit um 180° gedrehter CD-Hülle, weniger Farbveränderung - 67 JPG's



Für die Aufnahmen war ein Leitz-Achro 10/0,25 am SM. Weitere Farbvarianten sind durch Drehen/Verschieben des Plexis möglich.


LG
Peter

Panasonic Lumix FZ1000, Zubehör: NL, Polfilter, Lichtzelte Spiegelfliesen, Bahnen, LED-Lampen, ext. Blitz, Stative. Stacking mit der FZ1000, Fernsteuereung Galaxy S7, Panasonic ImageApp + GBracket, Verarbeitung mit Affinity, RAW-Entwicklung und Bildbearbeitung dito.

zuletzt bearbeitet 19.05.2019 01:13 | nach oben springen

#2

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 19.05.2019 10:51
von RheinweibAdministratorin | 2.980 Beiträge

Hallo Peter,
Deine Kristallserie gefällt mir gut. Wegen dem Lomo.....hätteste hier mal gefragt, dann wären Dir zwei
Fehlkäufe erspart geblieben. Das Uhrwerklomo ist das beste Gerät fürs mikrostacken (und natürlich
mein zeisssches Epimik mit dem wohl feinsten aller Feintriebe).
Die Lomos generell haben gegenüber allen anderen Miks den riesigen Vorteil, das sich der Teil mit
dem Objektivrevolver beim stacken bewegt, der Tisch ist statisch. Somit kann kein Licht "wandern",
denn beides ist fix, Licht und Objekt.
Bin gespannt, was Du demnächst so zusammenbruzzelst

LG
Heike


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Der Mensch ist die dümmste Spezies!
Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass diese Natur, die er vernichtet,
dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt. Hubert Reeves

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#3

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 19.05.2019 12:38
von Redunicorn | 413 Beiträge

Danke, Heike. Bin selbst gespannt, was ich noch zusammenbrauen werde.

Ich denk auch, dass das Uhrwerks-Lomo eins der besten Miks zum Stacken ist, hatte um 1975 ja mal eins. Und Dein Zeiss hat noch einen feineren Trieb als die 0,002 des Lomo? Also Licht (Beleuchtung, Kondensor und Objekt) sind fix, Licht kann nicht wandern. Das ist super.Nur die Uhrwerks-Lomos werden selten günstig angeboten. Naja, hab ja doch eins erwischen können

Hab noch eine Frage an Dich. Über "Köhlern" hab ich mir einiges angelesen aus verschiedenen Quellen. Nun hatte ich mir ja schon für die Lumix und den RMS-Adapter eine Art Durchlichteinheit gebaut. Ganz einfach den Lampenschirm der Leselampe einer Deckenleuchte genommen und innen mit Spiegefolie ausgekleidet und unten eine dimmbare Mikro-Ring-LED rein. Das passt so exakt zusammen, dass ichs ohne Spiel verschieben kann, ist also zentrierbar. Desweiteren hab ich mir jetzt eine lose Irisblende bestellt, kleinster Durchmesser 1,5 und größter 36 mm. die ich qasi als Leuchtfeldblende da drauf montieren will, dieses Lampenschirmchen ist ja rund und konisch, oben flach, und da wo man die Birne eingeschraubt hat hats ein Loch von knapp 3 cm Durchmesser, die Lichtaustrittsöffnung meines Konstrukts . Das soll dann unter das Lomo, und durch die Öffnung in dessen Fuß in den Kondensor strahlen.
Nun ist beim Köhlern ja von beleuchtenden und abbildenden Strahlen die Rede, und dass sich Lichtwendel einer Lampe (Halogen oder was auch immer) abbilden lassen müssen. August Köhler hatte seinerzeit ja noch kein LED-Licht - und ich hab bei meinem Konstrukt bewusst verhindert, dass sich durch die Öffnung des Lampenschirms LED's abbilden können (die eh eine andere Abstrahl-Charakeristik als Glühfadenlampen haben).
Nach meinem Verständnis der Köhlerschen Beleuchtung müßte die Abbildung von Glühwendeln, und eine Kollektorlinse (bei der Fülle von Licht die ich habe) auch zweitrangig sein. Sondern es kommt drauf an, erstens die Lichtquelle exakt zu zentrieren, und zweitens die Feldblende über der Lampe und die Irisblende im Kondensor exakt auf das Objekt und das Objektiv mit dessen Apertur einzustellen. Oder begeh ich da einen Denkfehler ???


LG
Peter

Panasonic Lumix FZ1000, Zubehör: NL, Polfilter, Lichtzelte Spiegelfliesen, Bahnen, LED-Lampen, ext. Blitz, Stative. Stacking mit der FZ1000, Fernsteuereung Galaxy S7, Panasonic ImageApp + GBracket, Verarbeitung mit Affinity, RAW-Entwicklung und Bildbearbeitung dito.

zuletzt bearbeitet 19.05.2019 17:27 | nach oben springen

#4

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 19.05.2019 18:00
von RheinweibAdministratorin | 2.980 Beiträge

Zitat von Redunicorn im Beitrag #3

Nach meinem Verständnis der Köhlerschen Beleuchtung müßte die Abbildung von Glühwendeln, und eine Kollektorlinse (bei der Fülle von Licht die ich habe) auch zweitrangig sein. Sondern es kommt drauf an, erstens die Lichtquelle exakt zu zentrieren, und zweitens die Feldblende über der Lampe und die Irisblende im Kondensor exakt auf das Objekt und das Objektiv mit dessen Apertur einzustellen. Oder begeh ich da einen Denkfehler ???


Hall Peter,
das sehe ich genauso, denke mal, dass das so richtig ist. Alles richtig zu zentrieren ist auf jeden Fall kein Fehler.
Ich bin ja auch nicht grade ne Mikroskopexpertin, mache das eher nach der try and error-Methode.

LG
Heike


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#5

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 19.05.2019 20:09
von carypt | 202 Beiträge

hallo peter ,
das köhlern ist wirklich nur bei hohen vergrößerungen oberhalb von 50x besser und eigentlich nur in der fotografie erkennbar besser , ansonsten reicht die nelsonbeleuchtung völlig aus .
das köhlern setzt eigentlich auch voraus , das die position der blenden und lichtquelle jeweils individuell in der tiefe verstellbar sind , denn durch objektivwechsel (andere vergrößerung) verändern sich die fokuspunkte im verknüpften strahlengang , wenn man es genau nimmt . wichtig scheint vor allem , das streulicht im strahlengang durch die blenden zu minimieren . wenn allerdings die kondensorlinsen schon unscharf abbilden , bringt es alles schon nix mehr . man kann aber auch ein mikroskopobjektiv als kondensor verwenden (braucht aber auch wieder hohe apertur ) , oder einen richtig guten kondensor kaufen .

es kann auch sein , daß die position der leuchtfeld und aperturblende im strahlengang vertauscht sind , die mikroskophersteller nehmen es nicht so ganz genau . richtig praktisch finde ich den kondensor nur um in einem dickeren gewebeschnitt etwas mehr licht zu bekommen . ansonsten finde ich das bild mit hoher apertur ziemlich flau .

also ich hab mir schon einen wolf probiert um ein gutes bild zu bekommen , mit schlechtem kondensor geht es irgendwie nicht . wenn bei hohen vergrößerungen die leuchtfeldblende nicht scharf sondern blau oder rot-verschmiert diffus dargestellt ist , kanns vergessen , und das haben viele mikroskopiker auch mit zeiss-standarts ... . also wenn nicht will , das ist normal .

viel vergnügen wünscht carypt


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zuletzt bearbeitet 19.05.2019 20:10 | nach oben springen

#6

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 22.05.2019 12:57
von Redunicorn | 413 Beiträge

danke, carypt. Ich werde experimentieren, was ich eh für mein Leben gerne tue - und das Uhrwerkslomo ist mir für morgen avisiert .

Habe auch etwas "gebruzzelt" wie Heike das nennt .

Bei einer anderen Polarisation, auch mit Plexi - schließlich Polfilter und Plexi weggelassen und in SW konvertiert:



Invertiert sah es so aus:



Dann schwarzen Zeichen- oder Scherenschnittkarton genommen und die Schere, und mir für den Filterhalter des SM ein paar Blenden für schiefe Beleuchtung zurechtgeschnitten. Die werden nicht ans Lomo passen, ist aber ja auch nur ein erster Test.

Das Ergebnis mit einer davon sah so aus ( eine Spur kleiner wegen etwas angehobenem Kondensor, aber man muß 2X hingucken um das Motiv wiederzuerkennen):



Und das auch invertiert:



Fazit: Ein breites Experimentierfeld. Da werd ich viele Blenden zuschneiden und probieren müssen/wollen, eigentlich wollte ich den Hell/Dunkel-Kontrast auch nicht so stark haben.

Fotografiert mit Leitz Achro 10/0,25 am SM und der Okularkamera HY-1138 mit 0,5X Reduzierer im Okulartubus. Ca. 80 ungleiche Stackschritte jeweils, bessere Daten gibts wenn ich mit dem Lomo stacke.


LG
Peter

Für Makro Panasonic Lumix FZ1000, Zubehör: NL, Polfilter, Lichtzelte Spiegelfliesen, Bahnen, LED-Lampen, ext. Blitz, Stative. Stacking mit der FZ1000, Fernsteuereung Galaxy S7, Panasonic ImageApp + GBracket.
Für Mikro Lomo Biolam "Uhrwerks"-Mikroskop mit diversen Optiken+Kondensoren und LED-Beleuchtung, Okularkamera 21 MP von Hayear HY-1138 mit 0,5X und 0,35X Reduzierer.
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zuletzt bearbeitet 22.05.2019 13:05 | nach oben springen

#7

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 22.05.2019 16:45
von carypt | 202 Beiträge

hallo peter ,
ja die darstellungen bei unterschiedlichen beleuchtungsarten unterscheiden sich beträchtlich , weshalb sich keine wirklichen vergleiche bei anderen methoden als hellfeld anstellen lassen , es ist deshalb für wissenschaftliches arbeiten nicht so geeignet . aber bisl schieflicht ist schon anschaulicher .
hier mal das kristallwachstum einer vernachläßigten abcd -vitaminflasche aus der hühnerhaltung , der mann (+) hatte sogar einen dressierten hahn der auf dem fahrradlenker mitfuhr .

interessant war auch das glühen eines zinnbröckchens . oder das glühen eines zündreibesteins ausm feuerzeug .
gruß carypt


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#8

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 23.05.2019 03:31
von Redunicorn | 413 Beiträge

hallo carypt, in meiner kindheit hatten wir auch ein handzahmes Huhn. Auf dem Fahrradlenker ist es aber nicht mitgefahren .
Wie ich früher mal gesagt habe, mache ich Makro- und Mikrostacks ausschließlich aus Freude am schönen Bild. Der wissenschaftliche Aspekt interessiert mich Null.

Ich habe heute hoffentlich zum letzten Mal mit dem Leitz SM nochmal schiefe Beleuchtung geübt. Der Verstellbereich des Feintriebs ist einfach viel zu klein. Motiv war verdünntes Maggi bzw. das Pendant von Netto, auf einem Objektträger wieder getrocknet/kristallisiert..

96 JPG's mit der HY-1138 und Leitz 10/0,25 am SM.


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 23.05.2019 03:33 | nach oben springen

#9

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 23.05.2019 13:04
von carypt | 202 Beiträge

ich meine , daß mir der kaffee mit einem spritzer sojasauce besser schmeckt , maggi ist da billiger , deshalb nehm ich das , war aber ein vorzeigebetrieb bei den nazis trotz schweizer herkunft , fühl mich schuldig , aber japan war auch achsenmacht , päh . eben ein bisschen salz , gelle .
ich habe auch schon mit spiritusflamme (rußt nicht) pilze , holz , annanasblatt verglüht und dann mit wasser auf der asche , trocknen lassen , kristalle geguckt . pilze reichen ja manches an .
und dann schmeiß ich salz- , schwefel-, phosphor- , salpetersäure drauf , aber die kristalle von chlor salpeter schwefel sind doch immer die gleichen . man kann durch polarsation die optische aktivität schauen (anisotropie) . man kann ja sogar optisch den wahrscheinlichen chemischen aufbau bestimmen , aber hm , will ich das wirklich ? es ist irgendwie schwierig besonderen elementen ansichtig zu werden .

interessant fand ich aber die tropfentrockenbilder von unterschiedlichen wasserquellen .

müßte man nicht salz und glutamat auf deinem bild sehen ?

beim uhrwerklomo ist der feintriebbereich auch nur ca 2mm , der grobtrieb bewegt den objektivkopf während der feintrieb den tisch bewegt , ist trotzdem sehr brauchbar , eben wegen der 5 cm arbeitshöhen nutzbarkeit , man kann den stack ja in etappen machen . ich habe ein steindorff-stativ , das kann zwar nur 1,1cm tischhöhenverstellung aber der feintrieb geht auf der ganzen länge , aber nicht so fein wie der uhrwerktrieb vom lomo .
gruß carypt


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#10

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 26.05.2019 20:09
von Redunicorn | 413 Beiträge

Naja, beim Uhrwerks-Lomo der Feintrieb-Hub "nur" 2 mm?

Ich habe gestern und heute meine Mikroskop-Objektive durchgetestet, bis auf die ganz großen 40x und 90X Öl. Beim 20iger beträgt der Arbeitsabstand nur mehr 0,6 mm. Die Stackschritte des Feintriebs reichen so nicht aus, aber eine Lösung hab ich schon gefunden. Erstmal aber hier mit polarisiertem Vitamin C/Ascorbinsäure und einem Zeiss Plan-Apo 16/0/0,40 so fein eingestellt wie es ging. Der Hub war nur 0,06 mm (30 Markierstriche), aber 188 Stackschritte. Herausgekommen mit meiner 21MP Okularkamera am Lomo ist das:



Für meine "kleinen" Objektive, ein Leitz 3,5/10 und ein Mikrotar 4,5/30 Lupenobjektiv reichen die 2 mm mehr als aus, das würden sie auch mit noch kleineren Übersichtsobjektiven tun.


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 26.05.2019 20:17 | nach oben springen

#11

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 27.05.2019 11:58
von Redunicorn | 413 Beiträge

Hier möchte ich noch so lange Beiträge posten, bis meine beiden Bastellösungen für das Lomo fertig sind. Die für Quasi-Köhlern hatte ich schon beschrieben. Für den Feintrieb werde ich einem Scheiben-Lomo die Scheibe entnehmen, da eine Scheibe mit für den Feintriebs-Knopf passendem Durchmesser (ca. 17,5 mm) reinkleben, die etwa 5-6 mm dick sein darf. Die Rändelscheibe vom Lomo hat dann eine Buchse und kann vorsichtig auf den Feintriebsknopf des Uhrwerks-Lomo gesteckt werden, ohne an die Räder des Grobtirebs und der Kondensorverstellung, oder an die Bodenplatte zu stossen. Da Kunststoff, wird nichts beschädigt - sollte aber stramm sitzen. Ich bringe dann auf dem Block des Feintriebs noch etwas mit einer Nullstellen-Markierung an - und so sind reproduzierbar Stack-Schrittweiten von 0,00025 mm statt 0,002 mm möglich (400 statt 50 pro Umdrehung) - der spielfreie Feintrieb des Uhrwerks-Lomos gibt das her.

Wenn beides fertig ist, mach ich im Themenbereich hier ein Unterthema auf, aber nicht zu jedem neuen Bild, wie viele das machen. Muss nicht sein. Dann gibts auch making-of Daten.

Jetzt noch ein improvisierter Stack von braunem Kandis, in Wasser aufgelöst und unter Wärme getrocknet. Wusste gar nicht, das Kandis polarisiert solche Farben hergeben kann

245 JPG's bei ca. 0,15 mm Hub mit Mikrotar 4,5/30 am Lomo und 0,5x Reducer an der Okularkamera.


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 27.05.2019 14:32 | nach oben springen

#12

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 27.05.2019 14:56
von carypt | 202 Beiträge

hallo peter ,
bei meinem uhrwerks-lomo mußte ich die trtiebe einmal komplett auseinandernehmen , weil die paß-stifte in den blöcken schon etwas ausgeleiert waren und der tubuskopf ziemlich wackelte , bei höheren vergrößerungen bin ich aus dem bild gewackelt . ich habe neben die paßstiftlöcher mit dem körner das material etwas zurechtgerückt , besser . durch die zwei laufschienen der triebe ist es eine recht wackelige angelegenheit . ist ja auch nicht kugelgelagert ... aber zum durchgucken reicht es .
der feintrieb des lomo arbeitet doch nicht am tisch , wie ich fälschlicherweise behauptete , sry .
was für einen tubus hast du denn an der okularkamera ? in meinem binokulartubus ist noch eine 1,6x linse verbaut , die das zwischenbild im deutlich längeren tubus weiter zum okular abbildet , weiter als 160 mm . je mehr linsen in strahlengang sind , desto schlechter wird meist das bild . das meine ich auch wegen der reduzierlinse vor der okularkamera . aber muß man selber wissen , es gibt auch trinotuben .
verstehe ich es richtig , daß du einfach eine größere griffscheibe auf den feintriebs-knopf machen willst , um feiner bedienen zu können ? ja warum nicht . man kann aber auch schneidebrettkunstoff aus der küche nehmen , findet man manchmal im sperrmüll . manchmal nicht leicht an kunstoff zu kommen , es gibt aber auch zerspanbare kunstoffe für dreher , pom , pmma , pet , pvc , und wie sie alle heißen , ein sperrholzbrett könnte auch schon reichen . die verläßlichkeit der feintriebfunktion ist aber auch vom guten gleitvermögen des triebes abhängig , es ist zwar eine feder am feintriebschlitten angebracht , aber wenn verharzt gibts evtl probleme . zuviel gewicht sollte man dem uhrwerk auch nicht zumuten .
viel erfolg wünscht carypt


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#13

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 27.05.2019 15:39
von Redunicorn | 413 Beiträge

hallo carypt,

zum gucken hab ich einen normalen 160 mm schrägtubus und auch ein binokular. zum fotografieren kommt das okular raus und der reducer mit okularkamera rein, also glas raus und glas rein - es wird nicht mehr dadurch. die okularkamera selbst hat überhaupt kein glas, wenn du da reinguckst blickst du auf den chip. die greift in okularhöhe das latente bild für ihren sensor ab - muß aber mit dem reducer verkleinert werden, sonst hast du leere vergrößerung.

was die scheibe von dem andren lomo betrifft - die ist ideal. ich hab trotz suchens nix besseres gefunden. mein feintrieb ist auch voll in ordnung, ohne spiel und verharzung, und wiegen tut die scheibe vom andren lomo ja nicht viel - das wird keine probs geben.

danke für die erfolgswünsche, ein paar teile kommen diese woche (hoffentlich), dann kann ich mir beleuchtung und feintrieb so bauen wie ichs haben will - mach dann auch mal fotos davon.


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 27.05.2019 18:04 | nach oben springen

#14

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 27.05.2019 18:33
von carypt | 202 Beiträge

hallo peter ,
leere vergrößerung meint eigentlich , die gesamtvergrößerungsfaktor der optik (zb 500x) sollte den objektivapertur angegebenen wert (zb 0,3na) mal 500 - 1000 x (also zb 1000x 0,3 = 300x) nicht übersteigen . das ist manchmal bei einem 100x + einem 25x okular der fall , macht den altersschwachen augen aber keinen abbruch .
das kann bei deiner okularkamera mit nur dem nakten objektiv nicht der fall sein , aber dir ist wahrscheinlich die vergrößerung , die es auf dem bildschirm erfährt zu groß , oder das blickfeld vom zwischenbild zu klein . aber ja , die auflösung in linienpaaren vom objektiv ist auf dem kamerachip sicher überaufgelöst , also es werden mehr pixel benutzt als eigentlich gebraucht werden .
gruß carypt


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#15

RE: Es ist bald soweit... :)

in Stacking: Mineralien, Gesteine, Foraminiferen und Fossilien 29.05.2019 01:59
von Redunicorn | 413 Beiträge

hi carypt,

für okularkameras muss das bild bzw. zwischenbild verkleinert werden, damit es mehr details gibt. hier ist ja kein okular und kein tubusfaktor im spiel, sondern nur das, was das objektiv liefert. mir hat aber ein blick durch mein 12,5x okular für brillenträger gezeigt, dass ich nahe mit der kamera dran bin, was ich durchs okular sehe, wenn ich den reduzierer verwende.

Das Scheibenuhrwerks-Lomo ist fertig, und so sieht es aus:



Dazu habe ich erst zwei 3mm starke Kunststoff-Scheiben mit 17 mm Bohrung zusammengeklebt. Die Bohrung musste ich dann mit meinem Aldi-Dremel vorsichtig auf 17,5 mm Durchmesser aufweiten. Das hat hingehauen, und so habe ich sie in die Scheibe zentriert eingeklebt. Sitzt nicht mal sehr stramm auf dem Feintriebs-Knopf, aber funktioniert, stößt nirgends an, und am besten ist, dass ich wenn ich richtig davorsitze, die Nullstellenmarkierung sehen kann und nichts mehr anbringen muß. Und sie läßt sich mit einem Handgriff wieder abnehmen.
Die Scheibe ist 8,5 cm im Durchmesser und hat eine Riffelung von je 200 Stegen und Nuten, ich kann bei einer Umdrehung = 0,1 mm statt der Origninalrasterung von 50 dann 400 Stackschritte erzielen, was 0,00025 mm statt 0,002 mm entspricht. Wenn man den Grobtrieb relativ stramm eingestellt hat (nicht richtig stramm) geht das problemlos. Und da meine Okularkamera nur 250g wiegt, ist es auch kein Problem das Grob- und Feintrieb nicht auf den Tisch wirken, sondern auf die Tubus-Höhenverstellung.

Noch zwei Detailbilder:



und



Die Dinge, die ich für die Köhler-Beleuchtung noch brauchte, sind auch eingetroffen und die Lösung zu 95 % fertig :)
Ich sehe bei der letzten Aufnahme, dass die Scheibe ein wenig schief sitzt, hab ich grade gerückt aber nicht neu aufgenommen


LG
Peter

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zuletzt bearbeitet 29.05.2019 02:09 | nach oben springen


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