#16

RE: Kurtosis

in Plauderecke für Techniker 03.04.2016 16:46
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo zusammen,

seid ihr mir böse, wenn ich der Diskussion momentan überhaupt nicht folgen kann bzw. in keinster Weise sehe was am Ende dabei herauskommen soll.

Es gibt die von Kurt besagte Formel zu Tiefenschärfe Berechnung. Dann gibt es die von Kurt erwähnten und getesteten Objektive (Mikroskop-, Lupen- Und Vergrößerungsobjektive). Daran kann man doch schon mal beginnen zu probieren. Ich bevorzuge 3 Fotos pro Tiefenschärfe.

Wie Kurt schreibt, macht er bis z acht bei größeren ABM´s, das sind ja auch wieder Erfahrungen von Kurt. Vll. geht´s auch mit 4 oder 5. Ausprobieren!!!

Ich kann mir schon vorstellen, dass ich je größer der ABM wird auch die Mechanische Genauigkeit eine Rolle spielt, diese Unregelmäßigkeiten minimiere ich doch durch Erhöhung der Bilder pro Tiefenschärfe-richtig?

Also, die Daten liegen vor, glaubt sie oder lasst es (tretet aber dann bitte den Gegenbeweis an) und geht ans Stacken.

Wolfgang hat in einem der letzten traeds geschrieben, dass man sich auf ein paar Linse festlegen sollte und nicht andauernd nach Alternativen suchen muss/soll. So sehe ich das auch, warum muss man nach günstigeren Linsen Ausschau halten, wenn man im Prinzip doch schon weiß was etwas taugt und was nicht.

Ich habe auch so ein günstiges CZJ 10 fach, das ist nur ein Kompromiss.


Viele Grüße
Thomas

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#17

RE: Kurtosis

in Plauderecke für Techniker 03.04.2016 18:27
von makrosuchtCo. Admin | 2.565 Beiträge

Hi thomas,

ich weis adi versucht bei vielen dingen immer
das rad neu zu erfinden. Das thema wird dadurch
nicht leichter sondern unötig komplizert.

natürlich funktioniert das auch mit 4 oder 5 bildern
innerhalb der tiefenschärfe. Ziel ist es in erster linie
mehrere bilder innerhalb der tiefenschärfe anzufertigen
um möglichst viel von der kernschärfe der tiefenschärfe
zu treffen. Die stackingsoftware kann dann ausschließlich
die schärfste information verarbeiten. Wie viele bilder
man am besten verwendet ist auch vom
jeweiligen setup abhängig. 2-3 bilder sollten es meiner
meinung nach immer sein. Bei mir sind bis zu 5 bilder
noch einen tick besser. Auch macht es bei mir sinn mehrere bilder
pro schritt bei starken vergrößerungen zu machen da duch schwankungen
dann immer die tiefenschärfe leicht versetzt durch die blitze
eingefrohren wird. Das kann man ebenfalls als minimalen schritt
deuten. Es kann aber bei einem setup welches nicht minimal schwankt
gar keinen sinn machem so vor zu gehen.

kurt hat eine therorie das es mehr sinn macht bei
stärkeren vergrößerungen mehr bilder innerhalb
der tiefenschärfe zu machem und das es bei kleineren
vergrößerungem vielleicht gar nicht umbedingt so
viele bilder nötig sind.

ich habe auch schon länger gedanken in die richtung
nur habe ich keinen ansatzpunkt gehabt wie man das
belegen könnte. Man sieht es aber beim fertigen
stack. Bei 20,40 oder 60 zu 1 ist jedes quentchen
mehr klarheit ein seegen. Aber darunter hat man
deutlich mehr spielraum. Nur warum?

kurt hat jetzt die idee mit den unterschiedlichen kurtosis
kurven gebracht und das könnte in der tat
die lösung sein.

@ kurt (sorry für den affenschwanz ☺)

Mir leuchtet das prinzip schon ein,
ich versuche mal zusammen zu fassen, bitte korregiere
mich wenn ich falsch liege.
wir wollen also wissen bis wann z.b. 3 bilder
innerhalb der tiefenschärfe reichen und ab wann 5 oder
mehr sinnvoll sind

z.b.

das würde theroretisch bedeuten
kurvenverlauf a) bis 10:1 = 3 bilder
kurvenverlauf b) bis 100:1 5 bis 8 bilder

du möchtest dazu auflösung und arbeitsabstand
in die kurve mit einbeziehen. Was ich dabei nicht
verstehe warum der arbeitsabstand?

wie würden die kurven unter der o.g. berücksichtigung
aussehen bzw. Wie sind dann die ergenisse?

japp du hast recht die zahlen von colorfoto sind für
mich auch nicht verständlich. Das bezieht sich vermutlich
in der tat auf denen ihr testmuster.


Vergleichen....macht vieles klarer!

Cheeeeeers....Alex :-)

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#18

RE: Kurtosis

in Plauderecke für Techniker 03.04.2016 18:46
von Kurt | 1.017 Beiträge

Hallo Alex
"du möchtest dazu auflösung und arbeitsabstand
in die kurve mit einbeziehen. Was ich dabei nicht
verstehe warum der arbeitsabstand?"

Eigentlich ist die Apertur fest mit dem Arbeitsabstand verbunden.
Verzeih den Vergleich mit dem Abschattungswinkel, doch je grösser dieser Winkel ist, umso grösser ist die Auflösung.
Also grosser Linsendurchmesser bei kleinem Arbeitsabstand ergibt einen grossen Winkel und somit eine hohe Auflösung.
Ein 10/0.25 hat einen grösseren Arbeitsabstand wie ein 10/0.3, das 0.25 löst aber nicht so hoch auf, oft ist aber im Randbereich das 10/0.25 höher in der Auflösung.
Optimiert man eine Eigenschaft, leidet oft eine andere darunter.
So ist beim 10/0.3 Glas mit einem höheren Brechungsindex nötig, was CA's gibt, die dann wieder kompensiert werden müssen usw.
Da ist das Carl Zeiss Jena Semiplan 6.3/0.16 160/- ein problemloses Objektiv.

Inzwischen gibt es Objektive mit grossem freien Arbeitsabstand, Da wird es dann optisch aufwendig, deshalb sind diese Linsen-Systeme auch sehr teuer.

Kurt


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#19

RE: Kurtosis

in Plauderecke für Techniker 04.04.2016 04:56
von makrosuchtCo. Admin | 2.565 Beiträge

Hi Kurt,

nein ich Prinzip macht das Sinn, vor allem
mit dem Abschattungswinkel. Den je besser
man Licht setzen kann destop besser wird
das Bild aufgelöst.

Das kennen wir ja auch von Hans H. seinemLeica Zoom Apo
welches ja nur eine Apertur von 0,10 besitzt. ;-)


Vergleichen....macht vieles klarer!

Cheeeeeers....Alex :-)

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zuletzt bearbeitet 04.04.2016 04:57 | nach oben springen

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