#1

Engelsüss

in Stacking: Flora und Fauna indoor 01.09.2019 22:34
von Kurt | 1.837 Beiträge

Hallo

Jetzt reifen die Sporen des Tüpfelfarns wieder.

Kurt



Kamera: Nikon D500
Objektiv: MITUTOYO M Plan Apo 20X/0.42 ∞/0 f=200
Tubuslinse: Nikon ITL200
Belichtungszeit: Blitz
ISO: 100
Beleuchtung: 2 Blitzgeräte mit Schreibpapier Diffusor
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG): RAW
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Höhe): 40, 40
Stativ: Reprostand mit StackShot
Artenname: Polypodium vulgare
-Infos zu Multishot-Techniken (z.B. Stack, HDR, Stitch):
Stacking Software / - Methode: Zerene Stacker / PMax
Abbildungsmassstab: 20:1
Objektseitige Bildbreite (mm): 0.7
Stacktiefe (mm): 0.62
Anzahl Stackschritte: 412
Stackschrittgrösse (mm): 0.0015


_____________________________________________
In der Fotografie gilt es auch, das Schöne zu entdecken.
www.focus-stacking.com
www.focus-stacking.ch/Focus_Stacking_PDF.pdf
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#2

RE: Engelsüss

in Stacking: Flora und Fauna indoor 01.09.2019 23:31
von Lichtfänger | 128 Beiträge

Hallo Kurt,

wie immer eine perfekte Arbeit. Nicht nur perfekt, sie ist für mich auch hochinformativ. Sieht bei flüchtigen Hinsehen erst einmal aus wie gelbe Kelleasseln mit Schwänzchen! Also für mich ein großer Erkenntnisgewinn.
Und nun noch eine Frage: Ist es denkbar, wenn man im fertigen Bild die Kontraste ein wenig anhebt, daß dann das Bild insgesamt plastischer und räumlicher daherkommt? Oder irre ich mich da? Vielleicht liegt es aber bloß an meinem Monitor!

Beste Grüße

Hans - Joachim

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#3

RE: Engelsüss

in Stacking: Flora und Fauna indoor 02.09.2019 00:22
von stekki | 2.277 Beiträge

Zitat von Lichtfänger im Beitrag #2
Und nun noch eine Frage: Ist es denkbar, wenn man im fertigen Bild die Kontraste ein wenig anhebt, daß dann das Bild insgesamt plastischer und räumlicher daherkommt? Oder irre ich mich da? Vielleicht liegt es aber bloß an meinem Monitor!


Sicher geht das, aber ich kenne Kurt lange genug, dass er die sanfte und zarte Methode bevorzugt.
Es ist letztlich immer auch Geschmacksache.
Ich persönlich mag es auch ein wenig peppiger und detailreicher ... eben per Tonemapping.


VG Ekkehard
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#4

RE: Engelsüss

in Stacking: Flora und Fauna indoor 02.09.2019 21:00
von Olaf | 577 Beiträge

Hallo Kurt,

ein sehr interessantes Bild, welches mich in eine Welt entführt, die ich noch nicht kannte. Vielen Dank dafür.

Tschüss Olaf

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#5

RE: Engelsüss

in Stacking: Flora und Fauna indoor 02.09.2019 21:24
von Kurt | 1.837 Beiträge

Hallo Hans-Joachim

Gleichmässig ausgeleuchtete Objekte sind in der Fotografie flach.
Hier habe ich bewusst nur 2 Blitzgeräte (mit Diffusor) von einer Seite verwendet,
das ergibt helle und etwas dunklere Bereiche, also mehr dritte Dimension und somit Tiefe.
Zusätzlich habe ich die einzelnen Sporenkapseln (Sporangien) bei der Bearbeitung mit Kontrast, Farbkontrast, Klarheit, Betonung der Details
und Schärfung mit einem sanften Pinsel in der Mitte zusätzlich betont.

An anderer Stelle wurde erwähnt, dass das Bild plastisch wirkt.

Na ja, so ist es, Bilder werden unterschiedlich empfunden.

Wie Ekki erwähnt, ich bearbeite üblicherweise die Bilder sanft,
so wie ich ein Objekt von blossem Auge unter dem Binokular sehe,
also nicht so, wie Walt Disney seine geliebte Maus zeichnete.

Kurt


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In der Fotografie gilt es auch, das Schöne zu entdecken.
www.focus-stacking.com
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#6

RE: Engelsüss

in Stacking: Flora und Fauna indoor 10.09.2019 22:41
von walt | 55 Beiträge

Hallo Kurt,

mir gefällt Diese Version doch mehr als die Engelsüss2-Version, hab etwas gebraucht um heraus zu finden warum
und finde in der 20er-Version die Struktur wie soll ich sagen "zarter" auch die Lichtreflexe betonen hier mehr die Form als in der 10er-Vergrößerung
beide sind Angesicht der Vergrößerung schon schön und wie Du ja selbst auch angemerkt hast bist Du zumindest in der 10:1 Version noch am "üben",

grüsse
Walt

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#7

RE: Engelsüss

in Stacking: Flora und Fauna indoor 10.09.2019 23:13
von Kurt | 1.837 Beiträge

Hallo Walt
"wie Du ja selbst auch angemerkt hast bist Du zumindest in der 10:1 Version noch am "üben""

Ich bin stetig am üben und in diesem Falle am sammeln von Bildern.
Die Sporenkapseln zeigen ja keine sehr kleinen Details,
deshalb ist es fast Sinnlos zu stark zu vergrössern.
Durch das starke Vergrössern gibt es beim Stacken nur Probleme mit den Rändern der Sporenkapseln, da der Hintergrund im Vergleich zur Bildbreite weiter entfernt ist.
Man kann gerade so gut weniger vergrössern und einen Bildausschnitt verwenden, die Tiefe macht dann nicht mehr so Probleme.
Weiters möchte ich die Entwicklung der Sporenkapseln festhalten.
Am Anfang sind sie grün (habe ich vergessen zu fotografieren), dann gelblich, jetzt sind sie rötlich und werden Morgen wieder gestackt
und anschliessend werden sie aufplatzen, dann sieht man die Sporen.
Die Sporen besitzen dann eventuell eine schöne Struktur, so dass eine stärkere Vergrösserung wieder Sinn macht.

Dann lässt man die Bilder über den Winter wirken und weiss dann nächsten Spätsommer auf was man sich konzentrieren muss.

Dauert alles etwas lange, habe aber Zeit, viel Zeit.

Kurt


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zuletzt bearbeitet 10.09.2019 23:59 | nach oben springen


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